Mixtape: Best of „The Offspring“

Im neuen Mixtape geht es um hochkomplexe Symphonien für den wütenden Teenager von gestern: Das ultimative Best of von „The Offspring“!

Über dieses Mixtape

The Offspring war die erste Band, die nicht auf einer Bravo Hits CD erschien und die ich trotzdem mochte. Sie legte also den Grundstein für meinen späteren unpoppigen Musikgeschmack.
Und darum war, ist und bleibt sie meine Lieblingsband und es ist mir völlig egal, wie dumm das klingt! Ich weiß selber, dass bei The Offspring weder begnadete Musiker spielen, noch Dexter Holland ein guter Sänger ist und sie generell nichts fabrizieren, das man wirklich künstlerisch wertvoll oder gar raffiniert nennen könnte.

Aber es knallt halt und ist einfach geil! Ich muss niemanden und erst Recht nicht mir selbst beweisen, wie ultrakrass fancy gebildet ich bin, indem ich, naja, gute Musik höre. Denn: Ich liebe diese Scheißband einfach! War so, ist so und wird auch immer so bleiben!

Und da sie schon seit 1989 Alben veröffentlicht und auch für die nächste Zeit wieder eines angekündigt wurde, liegt nichts näher, als sich das mal genau anzukucken für eine Zusammenstellung der BESTEN, GEILSTEN und schlicht MEGAKNALLIGSTEN Songs – jedenfalls meiner Ansicht nach!

Denn natürlich haben sie nicht nur Gold produziert, im Gegenteil. Die frühen Alben sind schlecht abgemischt und noch sehr roh, wohingegen die neusten Alben einfach blutleer wirken. Immerhin sind die Jungs ja auch nicht mehr so wirklich taufrisch und dabei ist irgendwann zwischenzeitlich auch mal der Humor auf der Strecke geblieben. Mein erstes Album von ihnen war die „Americana“ (das übrigens Teil meiner „Top 5 Alben aller Zeiten“-Liste ist), das man fast (aber halt nur fast) vollständig in eine solche Liste packen könnte. Stattdessen versuche ich, ein bisschen zu mischen. Kucken wir mal, was dabei rausgekommen ist 🙂

Best of „The Offspring“

1. Have you ever
Album: Americana

When the truth walks away
everybody stays
‚cause the truth about the world is
that crime does pay!

Als dieses erste Lied (nach dem Intro) meines ersten Offspring-Albums aus den Boxen erschallte, war es um mich geschehen – deshalb MUSS es hier als erstes stehen! Und DAS reimt sich sogar! Besser geht’s nicht!

2. Come out swinging
Album: Conspiracy of One

Pain inside can guide your way!

Damit nonchalant übergeleitet zu dem ersten Lied (nach dem Intro!) meines ZWEITEN Offspring-Albums – Ähnlichkeiten struktureller Art sind natürlich nur rein zufällig!
Irgendwann packte ich diesen Song mal auf ne Kassette (!) und spielte ihn im Auto, als ich gerade mit meinen BFs durch die Gegend fuhr. Als es nach dem sehr kurzen Intro so richtig abging sah ich in zwei entgeistert-begeisterte Gesichter. „Woah!!! Was IST das!?“
Hört ihr es auch? Dieses Gekloppe ist einfach zum Weinen schön!

3. All I Want
Album: Ixnay on the Hombre

‚Cause I’m sick of not living to stay alive!!

Aber natürlich nicht so schön wie das!!!
Man soll sein Pulver ja nicht schon am Anfang verschießen, aber ich halt’s einfach nicht länger aus. Dieses Lied ist das beste, das The Offspring jemals gemacht hat. Eines meiner absoluten Lieblingslieder, nicht nur von dieser Band, sondern überhaupt. Wenn ich nur eine einzige CD mit von mir ausgewählten Songs vor der Apokalypse retten dürfte, wäre es aber sowas von drauf. Ein Song, der mich immer wieder packt und mir voll in die Fresse schlägt. Ich möchte Babys von diesem Song!!

4. Americana
Album: Americana

My rights are denied by those least qualified
Trading profit for pride, but it’s… it’s okay!

Gott, war ich bei dem Auftritt so besoffen.

5. Hammerhead
Album: Rise and Fall, Rage and Grace

Voices screaming „Let’s go!“
But I’m just doing what I’m told

Ab diesem Lied habe ich mich von der Vorstellung verabschiedet, dass sie jemals wieder ein richtig gutes Musikvideo produzieren werden. Aber auf den Song kann man schön springen!

6. Da hui
Album: Splinter

Don’t fuck with da Hui
Because da Hui will fuck with you!

Es ist lustig, dass man einen Song geil finden kann, auch wenn man ein Jahrzehnt lang keine Ahnung hat, worum es dabei geht. Ich bezweifle aber, dass es wichtig ist, da ich sowieso nie nach Hawaii kommen werde!

7. Walla Walla
Album: Americana

You started to run, but didn’t get far
Cause under your arm was a VCR!

Punk-Chor for the win!

8. You’re gonna go far, Kid
Album: Rise and Fall, Rage and Grace

Hit ‚em right between the eyes
Hit ‚em right between the eyes

Das möglicherweise poppigste Lied auf dem generell nicht allzu guten vorletzten Album, aber als solches echt gut. Dance, Fucker, Dance!

9.Mota
Album: Ixnay on the Hombre

I take a hit but it smells like a clove
Oh fuck, I got a baggie of oregano!

Noch so ein Song, bei dem ich jahrelang keine Ahnung hatte, was der Titel eigentlich bedeutet. Ich ging ja davon aus, dass es eine Verballhornung von „Mother“ ist, „Mota Boy“ demnach sowas wie „Mamajunge“, sprich „Loser“ bedeutet, aber jetzt muss ich lesen, dass es sich dabei um einen von geschätzt achttausend Slangausdrücken für Marihuana handelt, was ja tatsächlich besser passt. Man lernt nie aus!

10. Staring at the sun
Album: Americana

There’s more to living than only surviving
Maybe I’m not there, but I’m still trying!

Zweiter Song (nach dem Intro) der Americana. Ich mag das „Wooohooohooohooo“.

11. Want you bad
Album: Conspiracy of One

I want you
All tattooed
I want you bad!

An das Lied hätte ich mal denken sollen, als ein Typ auf Twitter mal ganz paschahaft von oben herab meinte, dass Frauen sich bitte nicht tätowieren lassen sollen, weil Männer das generell eklig finden. Speak for you, du alter Sack!

12. One fine day
Conspiracy of One

Drinkin‘, fightin‘, going to the game
In our world it’s a way to stay sane

Noch MEHR Punk-Chor!

13. Cool to hate
Album: Ixnay on the Hombre

I hate the jocks and I hate the geeks,
I hate the trendies but I also hate the freaks, yeah!

Ab und zu sollte man mal in sich gehen und ganz still für sich über das menschliche Miteinander reflektieren. Eine tolle, nachdenkliche kleine musikalische Perle.

14. Can’t get my head around you
Album: Splinter

All your faking
Shows you’re aching

Ich glaube, auch das war ein großer Hit.

15. Trust in you
Album: Rise and Fall, Rage and Grace

Quomodo?

Mit Sicherheit einer ihrer intellektuellsten Songs. Immerhin ist da was lateinisches drin.

16. Feelings
Album: Americana

Feelings like I never liked you
Feelings like I want to kill you
Live in my heart

Dafür klingt dieser Text, als hätte ihn auch ein Elfjähriger schreiben können. Und gerade das ist voll meta, da es hierbei um ganz grundsätzliche Emotionen geht, also warum mehr Worte darauf verschwenden? Wooohooohooo, Feelings!

17. Half-truism
Album: Rise and Fall, Rage and Grace

I
WON’T
CALM
DOWN!

Wenn man sich zu lange mit dem Text beschäftigt, könnte man fast meinen, dass sie hier ne wichtige Botschaft über linke Bigotterie versteckt haben… aber zu glauben, dass sie wirklich über ihre Texte nachdenken, will ja wirklich keiner.

18. The kids aren’t alright
Album: Americana

What the hell is going on
The cruelest dream, reality

Oh Gott, dieses Lied hat SO HAARSCHARF gegen „All I Want“ verloren, wenn es um mein absolutes Lieblingsstück von Offspring geht. Aber nur ganz, ganz knapp. Der absolute Hammer – und dieses Video erst!
Wenn das in einer Metaldisco läuft, hält mich nichts auf dem Barhocker. Das Lied ist so alt, dass es nächstes Jahr den Führerschein machen darf, aber es reißt mich immer noch mit. Und falls das mal anders wird, weiß ich, dass das Ende nah ist.

19. The future is now
Album: Rise and Fall, Rage and Grace

Flashback 1984
Now who’s knock, knocking at your door
A thought that starts a riot
They’re coming after me

An dieser Stelle höre ich auf, Witze darüber zu machen, ob die Texte tatsächlich tiefgründig sein könnten. Sie sind es. Kommt damit klar, ihr Liebhaber GUTER Musik.

20. Dammit, I changed again
Album: Conspiracy of One

Things I feel yesterday
Don’t matter anymore

Ein todtrauriges „Wooohooo-hooohooo-hooohooo-hooo“ auf dieses Lied.

21. Lightning Rod
Album: Splinter

Locked up forever inside
I look to the stars and ask why

Teil meines Depressive Mix – und das absolut verdient.

22. End of the line
Album: Americana

You can’t take back, the one mistake
That still lives on after life it takes
In that one day, that changed our lives
And bitter memories are left behind

Offsprings Version eines Requiems. Das ist deprimierend und ziemlich fett.

23. The meaning of life
Album: Ixnay on the Hombre

And the bottom line in all of this seems to say
There’s no right and no wrong way
Sorry if I don’t feel like
Living the way you do

Es gab und gibt viele Leute in meinem Leben, denen ich dieses Lied am liebsten ganz tief in den Rachen stopfen möchte.

24. Self esteem
Album: Smash

I may be dumb, but I’m not a dweeb
I’m just a sucker with no self esteem

Der Song, der sie reitend auf der Grunge- und Punkwelle der frühen 90er Jahre schlagartig bekannt machte, der Hit also, ohne den ich das hier gar nicht hätte zusammen stellen können und der deshalb definitiv hier drauf gehört, den ich aber trotzdem inzwischen ein wenig satt habe, zumal es schlicht nicht das beste Lied von ihnen ist.
Aber WENN er läuft – und das natürlich richtig laut – dann kuckt mal auf die Tanzfläche. Da findet ihr eine verschwitzte kleine Frau, die springt, bis ihre Waden schreien. Sie wird trotzdem weiter springen. Und vielleicht winkt sie euch zu.

25. I wanna be sedated

Runden wir das Ganze ab mit einer Coverversion der Ramones, die auf keinem Album erschien, aber die sie, sich selbst spielend, zum Besten geben durften in der kleinen, zu Unrecht vergessenen cineastischen Arthouse-Perle namens „Die Killerhand“. Dexter wird dabei von der namensgebenden Hand die Haut vom Schädel abgezogen, wenn ich mich Recht erinnere.

Das ist doch ein nettes Ende für dieses Mixtape, nicht?

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Ach, scheiß drauf – weil es so schön war, hier nochmal, in der noch viel geileren Live-Version!!!

26. All I Want (live)

Geil geil geil geil GEIL!!!

Leider dieses Mal keine komplette Playlist auf Youtube, weil dort leider einige Songs nicht, nur gesperrt oder in nicht so dollen Livemitschnitten aufzufinden waren. Und falls ihr hier „Pretty Fly“ und andere ihrer größten Songs vermisst, muss ich leider sagen, dass die nun wirklich nicht auf ein „Best Of“ gehören!

Was ist euer absoluter Lieblingssong von The Offspring?

Weißt du, was richtig krass ist? Einer wildfremden Person im Internet eine Tasse Kaffee zu spendieren, nur weil dir ihr Beitrag gefallen hat. Das ist Rock’n‘Roll!

Meine Top 7 Alben aller Zeiten – Teil 2: The Offspring „Americana“

Erst bei Teil 2 angekommen, doch hier ist es, das Album, auf das ich von all meinen Alben am wenigsten verzichten wollte!

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Tracklist
1. Intro
2. Have you ever
3. Staring at the Sun
4. Pretty Fly (for a white Guy)
5. The Kids aren’t alright
6. Feelings
7. She got issues
8. Walla Walla
9. End of the Line
10. No Brakes
11. Why don’t you get a Job?
12. Americana
13. Pay the Man

Erstbegegnung
Keine 90er-Party ohne Pretty Fly, oder? Es war die Zeit des ersten zaghaften Hip Hop in Deutschland, der Basecaps und Baggypants, und mein älterer Cousin spielte Basketball und war Fan der Phoenix Suns. Da ich ihn cool fand: Ich auch!
Das Musikvideo von Pretty Fly war voll mit all diesen Klischees. Natürlich lustig gemeint. Und daher fand ich es auch lustig!

Der poppige Song war indes gut dazu geeignet, die geneigte junge Zuhörerin auf behutsame, nicht zu krasse Art an die mehr punkigen Richtungen der Musik heran zu führen. Und spätestens, als ich dann das phänomenale Musikvideo zu The kids aren’t alright bei Bravo TV sah (sic…), das heute übrigens immer noch zu einem meiner Lieblingsvideos zählt, war es um mich geschehen. Das Album musste ich haben! Gesagt, getan.

Highlights
Americana ist definitiv das Album, das bei mir am meisten rauf und runter lief. Und läuft, immer noch. Neben The kids aren’t alright, meinem All-Time-Offspring-Favorite, ist schon der Anfang mit Have you ever einfach wahnsinnig grandios. Mit schönen Speed schließt Staring at the sun daran nahtlos an und liefert einfach nur ein bisschen wildes Gekloppe auf den Drums. Dazu Dexter Holland als „Wooo-hooo-Boy“, wie so oft – fucking amazing.

In eine ähnliche Kerbe schlägt Walla Walla, wobei hier noch ein wenig Punkchor dazu kommt, was eigentlich niemals falsch ist.

Depressiv wird es dann bei End of the line, ein Song, der beweist, dass die Themen Trauer und Tod überhaupt nicht lahm umgesetzt werden müssen. Voller Power, dunklem Bass, ein bisschen Wah-Wah und einem tollen Text.

Kurz vor dem Ende gehts dann noch einmal mit Americana so richtig ab. Nach einem hammerharten Intro gibts bei dem Lied einfach nur so richtig eins aufs Maul! Und das ist GUT SO!!

Tiefpunkte
Diese hat The Offspring leider auf jeder CD, aber hier hält es sich voll in Grenzen. Gar nicht okay geht leider Pay the man, ein über achtminütiges Stück, welches irgendwie indisch daher kommt und schlicht und ergreifend nervt wie Sau. Keine Ahnung, was sie sich dabei gedacht haben!

Dann mochte ich Issues einfach noch nie. Der Song ist so lahm und kommt Dexter Holland leider gar nicht entgegen. Der ist tragischerweise kein wahnsinnig guter Sänger, doch kann man diese Tatsache natürlich etwas ausgleichen… was dieses Lied nicht tut.

Ebenfalls einfach nur höllenlangweilig finde ich Why don’t you get a job?. Und sorry, so schön es ist, auf 90er Partys darauf zu tanzen: Pretty Fly fällt gegen den großen Rest des Albums deutlich ab. Es ist halt diese eine typische Single, die sie auf jedem Album haben und mit der sie in die Charts wollen. Legitim, muss ich aber nicht mögen.

Biographisches
Es begab sich in der 9. Klasse, als ich mein dreiwöchiges Betriebspraktikum absolvierte, dass ich erstmals ein Gefühl für den Begriff Boreout bekommen sollte, dieser Fachausdruck für das Gegenteil von Burnout, der damals, glaube ich, noch überhaupt nicht benutzt offspring2worden ist. Mit anderen Worten: Das Praktikum war schrecklich, denn keine Sau kümmerte sich um mich oder darum, dass ich was zu tun hatte. Trotzdem musste ich jeden Tag antanzen. Drei Wochen lang, acht Stunden täglich tödliche Langeweile, die irgendwie gefüllt werden mussten. Und weil ich so verzweifelt war, nutzte ich tatsächlich einen ganzen verdammten Tag dafür, sämtliche Songtexte der Americana auswendig zu lernen. Heimlich natürlich, das Booklet unter meiner Praktikumsmappe versteckt, während ich im Geiste die Songs mitsummte.

Und in der 10. Klasse tat ich dann ein gutes Werk, indem ich eine Lehrerin (ne andere Englischlehrerin als die von gestern), die eine Lyrics-Übersetzungs-AG anbot (sowas bräuchte man heute dank Internet auch nicht mehr…) davon überzeugte, The Offspring zu behandeln. Sie hielt die Band für niveaulosen Müll, aber als ich ihr ein paar Texte anschleppte, war sie von The kids aren’t alright völlig hingerissen. Wir hörten uns den Song also an und übersetzten ihn, allerdings frage ich mich heute noch, was passiert wäre, wenn sie sich stattdessen für Americana entschieden hätte. Der Text, den ich ihr gab, enthielt nämlich die ganzen vielen „Fuck you“s nicht ^^

Konzerterfahrung
Es dauerte lange, SEHR lange, bis ich mir diesen Traum erfüllen konnte. 2008 war es endlich so weit: Rock am Ring gab The Offspring bekannt. Und ich so: „AAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHH!!!!“

Was war ich geil auf diesen Auftritt. Und nichts in der Welt sollte mich davon abhalten, mir meine Lieblingsband anzusehen! Das Ganze musste also minutiös geplant werden. Wir wollten an diesem Tag schon sehr früh hoch zur Centerstage, weil eine gute Band nach der anderen spielte. Um zu gewährleisten, auch wirklich bei The Offspring noch fit zu sein und nicht wegen sowas blöden wie einer Pinkelpause nicht mehr in den A-Block reinzukommen, beschloss ich, an diesem Tag einfach nichts zu trinken (auch kein Wasser! Maximal den Mund wollte ich mir ausspülen…). 1. halt, um nicht pinkeln gehen zu müssen, und 2. um nicht noch vorher abzuscheißen.

Tja, das ging grandios daneben :mrgreen: Schon auf dem Zeltplatz gut angetrunken, füllte ich mir meinen Tetrapak mit einer selbstmörderischen Mischung aus Schwarzbeerwodka und Energydrink (Tetrapaks sind auf dem Festivalgelände erlaubt, dürfen aber eigentlich nicht offen sein beim Einlass. Pro-Tipp: Unten aufklappen, kleine Stelle einritzen, Inhalt rausquetschen, neuen gepimpten Inhalt mit einer dieser großen Spritzen einfüllen, Pappe wieder zuklappen, mit Gaffatape verschließen. So einfach!) und trank alles noch vor dem Konzert.

Ich war sowas von dicht. Aber dennoch ging alles gut. Ich musste zwar zweimal aufs Klo, kam aber beide Male wieder rein (hier ein erneutes „Yeah!“ für meine knapp unter 1,60!! Hab mich einfach unter den Armen von irgendwelchen 2-Meter-Typen durchgequetscht) und erlebte einfach nur das absolut geilste Konzert meines Lebens.

Im selben Jahr durfte ich die Jungs mit meiner besten Freundin dann auch nochmal auf einem eigenständigen Konzert erleben, da sie zusätzlich durch Deutschland tourten.

Tja, und dann waren sie letztes Jahr tatsächlich wieder am Ring… und failten einfach nur komplett. Denn, so geil die beiden ersten Konzerte waren… The Offspring spielen eigentlich keine guten Konzerte. Sie reden zwischendurch nicht, reißen ihr Set runter und spielen auch die Zugaben eher unambitioniert. Ich weiß nicht, ob sie das schon immer so gemacht haben oder dies einfach eine Folge des Alters ist. Sie sind seit fast 30 Jahren im Geschäft, was darf man da noch erwarten? Deshalb werden die Alben wohl leider auch immer schlechter.

(Wir standen direkt vor diesem Megamoshpit ^^)

Was das Album mich lehrte
„When the truth walks away
everybody stay
‚cause the truth about the world is
that crime does pay“
– Have you ever

Trivia
Die Band an sich, also die einzelnen Personen, haben mich irgendwie ja nie interessiert. So von wegen, Frauen hören ja nur Musik, wenn die Bandmitglieder heiß sind. Ähähähä – nein.
Darum hab ich hier leider nix. Nur das vielleicht: Es gibt ne The-Offspring-Chilisoße namens „Gringo Bandito“. Und Dexter Holland ist gar kein Holländer.
Ich weiß… schockierend.

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Weitere Beiträge zur Themenwoche:

Teil 1: HIM – Razorblade Romance

Teil 3: Nirvana – Nevermind

Teil 4: System of A Down – Mezmerize

Teil 5: Ignite – Our Darkesst Days

Teil 6: TBA


Weißt du, was richtig krass ist? Einer wildfremden Person im Internet eine Tasse Kaffee zu spendieren, nur weil dir ihr Beitrag gefallen hat. Das ist Rock’n‘Roll!