Noch was über Maskulismus – ein Blogstöckchen

Erzählmirnix warf ein Blogstöckchen mit maskulistischen Fragen und weil ich vor kurzem darüber jammerte, nie mit Blogstöckchen bedacht zu werden, muss ich darauf nun reagieren, wenn ich persönlich aufgefordert werde.

(So sieht’s aus. In einem Kampf gegen mich selbst kann ich leider nur verlieren.)

1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht – oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

„Den“ Maskulismus gibt es ebenso wenig wie „den“ Feminismus. Ich bin keine Maskulistin, aber einen Maskulismus, den ich für potentiell für unterstützenswert halte, ist politisch links und humanistisch. Er reflektiert die maskuline Rolle im Geschlechterdiskurs, spürt soziale Unbalancen zu Ungunsten des männlichen Geschlechts auf und versucht sie zu beseitigen, ohne sich dabei wie ein ekelhaft frauenverachtender Macker oder ein verdammter Nazi aufzuführen.
Leider würde ich maximal drei mir bekannte Maskulisten so einordnen.

2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

Auf antifeministischen Websites, auf denen ich mich aus einem masochistischen Hang heraus irgendwann anfing, regelmäßig rumzutreiben, ist mir der Begriff irgendwann über den Weg gelaufen – allerdings hat das verdammt lange gedauert. Ich begriff den Terminus schnell als Bezeichnung einer sozialen/politischen Bewegung, die zumindest in Deutschland eigentlich gar nicht existiert bzw. so wenig Einfluss hat, dass sie genauso gut inexistent sein könnte. Stattdessen herrschen Strömungen vor, die ich aus reiner Gutmütigkeit ggü. ernsthaften Maskulisten „Maskulinismus“ und „Antifeminismus“ nenne und die ich als antidemokratisch, menschenverachtend, misogyn und meist auch mit einen ungesunden Hang zum rechten Rand der Politik ansehe.

3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

Da ich eine Frau bin, betreffen mich maskulistische Bereiche eigentlich nicht direkt, aber wie auch beim Missständen, die mein Feminismus beseitigen will, denke ich, dass einige gesellschaftliche Umstände beide Geschlechter gleichermaßen diskriminieren und daher bei gewissen Themen sowohl Maskulismus als auch Feminismus Überschneidungen zeigen.
Beispiel: Ein Typ, der von allen Seiten Druck kriegt, weil er einen ordentlichen handwerklichen Beruf lernen soll, damit er später seine Familie ernähren kann, obwohl er lieber in Galicien sitzen und Lieder über das Meer dichten will – das Männerbild, das sich hierin offenbart, spiegelt gleichzeitig das mittransportierte Frauenbild, denn jemand, der so eine Einstellung hat, glaubt vermutlich auch, dass die Fähigkeiten von Frauen über „Brutpflege“ und Apfelkuchenbacken nicht weit hinaus gehen. Find ich scheiße, also unterstütze ich mit einem Feminismus, der dafür eintritt, dass Frauen jeden Beruf ergreifen können, den sie wollen, indirekt auch das gleiche Ziel für die Männer.
Alles andere wär ja auch hirnlos.

4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

Die Frage mag ich nicht, weil sie irgendwie impliziert, dass wir momentan in einem feministischen Staat leben – und das klingt mir viel zu sehr nach antifeministischer Jammerlappen-Verschwörungstheorie.
Hätten wir einen maskulistischen Staat, der sich nach dem richtet, was im maskulistischen Diskurs momentan vorherrschend ist, wäre wohl der einzig legale Scheidungsgrund der Alterungsprozess der Ehefrau, würden Pornos im Mittagsprogramm laufen, gälte ein Arschklaps als freundliches Kompliment, wären die einzig akzeptablen Berufe für Frauen „Krankenschwester“, „Sekretärin“ und „Kindergärtnerin“, würde eine Nummer im Puff 10 Euro kosten und vor dem Reichstag stünde zur Feier des großartigen männlichen Pioniergeistes ein exorbitanter Phallus aus purem Gold, in dem die Namen sämtlicher Männer eingraviert wären, die es jemals geschafft haben, allein ein Nutellaglas aufzukriegen, flankiert von barbusigen Schönheiten, die 24/7 jauchzend Rosenblätter schmeißen.

Oder so.

5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

Ich wäre wohl keine Feministin, wenn hier nichts stehen würde. Nachfolgend eine unvollständige Liste in Stichworten mit Dingen, die ich anprangere:
Die permanente Herabwürdigung von Frauen in der Gesellschaft/Werbung/im familiären Umfeld, die Reduzierung von Frauen als schmuckes Beiwerk ohne eigene Meinung und/oder Sexobjekt, das Victimblaming bei allen Formen sexueller Gewalt, das ständige Kleinhalten und die Fokussierung auf eine extrem limitierte Geschlechterrolle, dem bereits kleine Mädchen ausgesetzt sind, die Rezeptpflicht für die Pille danach, das Abtreibungsverbot in Deutschland, das ausgesetzt ist, faktisch aber noch existiert, Alltagssexismus, gläserne Decken etc.pp.

Der vorherrschende Maskulismus, der ja eigentlich nur ein Antifeminismus ist, wertet all diese Punkte als unwichtig und macht sich darüber lustig, dass Frauen drauf bestehen, wie normale Menschen behandelt zu werden.

6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

Tja… viel!
Mich stören vor allem diejenigen Maskulisten, die überhaupt gar keine sind (auch nach eigener Aussage nicht), aber den maskulistischen Diskurs mit ihrem Antifeminismus bestimmen. Typen, die nur rumjaulen, aber keinerlei gesellschaftlich anschlussfähigen Verbesserungsvorschläge vorbringen können. Kerle, die minutiös darlegen können, warum Männer von Natur aus aggressiver (gleich „stärker“) sein müssen als Frauen, sich dann aber gleichzeitig auf jedes von einer Frau begangene Verbrechen stürzen und genüsslich zerflücken, obwohl das auf so viele Arten überhaupt keinen Sinn macht.
Überhaupt – diese grassierende, unglaubliche Unlogik, die Inkohärenz diverser Forderungen und/oder Standpunkte. Es gibt eigentlich kein einziges Thema, bei dem der Maskulismus sich einig ist. Oft existieren komplett konträre Ansichten nebeneinander, ohne dass dies kommentiert, ja, anscheinend sogar, ohne dass es bemerkt wird. Vermutlich wird jetzt jemand hastig nach einer Ausrede suchen und das als „Diskursbereitschaft“ verbrämen, aber das ist es nicht. Wie auch, wenn absolut widersprüchliche Meinungen gar nicht registriert werden!
Es ist anstrengend, den Maskulismus zu diskutieren, denn anders als im Feminismus gibt es einfach keine klar zuordbaren Strömungen, und dass, obwohl meiner Beobachtung nach das Spektrum weitaus breiter gestreut ist. Es fehlt jegliche Struktur. Und so kommt es, dass sich einerseits ein antisexistischer, antiklassistischer Humanist als Maskulist bezeichnet und ein homophobes, frauenhassendes, sich die familäre Struktur des 3. Reiches zurückwünschendes Arschloch steht daneben und nennt sich genauso. Ja, scheiße, ne. Da fällt es leider verdammt schwer, diese Bewegung zu verteidigen.

Der Maskulismus muss aufhören, sich thematisch am Feminismus zu orientieren, wenn er jemals gesellschaftsfähig sein will. Es wirkt doch leicht erbärmlich, wenn 90% aller Themen mit einem „Und da hat diese Feministin gesagt…!“ beginnen oder mit einem „Und gestern hat jene Frau folgendes gar schröcklich Ungemach verursacht…!“ eingeleitet werden. Als gäbe es darüber hinaus nichts zu sagen.

Ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt, ist sexuelle Gewalt. Nun ist das halt nichts, was nur ein Geschlecht betrifft. Aber wie wird sich im Maskulismus um dieses Thema gekümmert? Eigentlich nur, indem man Feministinnen trollt. Jegliche Erfahrung mit sexueller Gewalt wird abgewertet. Weil!
Ja, warum? Weil es ungefähr 5% Frauen oder Feministinnen gibt, die tatsächlich einen Männerhass haben? Weil diese Minderheitenmeinung, die absolut nicht gesellschaftsfähig ist (als ich mich das letzte Mal umsah, träumte noch jede heterosexuelle Frau, die ich kenne, von einem Mann, mit dem sie auf ewig glücklich sein kann), das männliche Ego so grundlegend erschüttert, dass man kollektiv asoziale oder auch ganz schlicht gewaltvolle Erlebnisse abwatschen muss, nur um durch die Erkenntnis, dass es Männer gibt, die sadistische Arschlöcher sind, nicht in seinem Selbstwert tangiert zu werden, wobei sich auch hier die Frage stellt „wieso?“?
Wenn sich mit sexueller Gewalt beschäftigt wird, dann nur mit zwei Szenarien, auf die immer gleich reagiert wird:
1. ein weibliches Opfer, ein männlicher, mutmaßlicher Täter – das Opfer wird abgewertet und sich auf die Seite des Täters gestellt (ist der Fall klar und der Täter eindeutig schuldig, herrscht dagegen Grillenzirpen – aber selbst dann werden oft trotzdem Ausflüchte gesucht und auf unseren femizentrischen Staat geschimpft, der es (zumindest ab und an) wagt, Vergewaltigung oder sexuelle Gewalt auch zu bestrafen, so wie es das Gesetz vorsieht)
2. ein männliches Opfer (gerne minderjährig), eine weibliche Täterin – and all hell breaks loose.
Was ist mit den vielen Jungs und Männern, die Opfer von männlichen Tätern werden? Was ist mit den ganzen Messdienern, den Söhnen missbrauchender Väter, den Gefängnisinsassen, die sich nicht gegen Vergewaltigungen wehren können? Oh, klar, die werden auch hin und wieder mal erwähnt – aber nur so: „Ja, das ist schon schlimm, das, ABER DIESE BESCHISSENEN FEMINAZIS INTERESSIEREN SICH DAFÜR JA NATÜRLICH NICHT!!!“

Abarbeiten am Feminismus, gegen jede Vernunft, gegen jede Verhältnismäßigkeit, ohne Sinn und Verstand, Hauptsache anti. DAS stört mich am Maskulismus.

7. Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

Unwissen im echten Leben, weil sowohl der Begriff als auch relevante männerrechtliche Themen noch keine große Verbreitung gefunden haben (da die Herren ja halt anderweitig beschäftigt sind) und online oft abwehrendes, biestiges Verhalten, wenn man es wagt, antifeministische Auswüchse zu kritisieren.

8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

Ich würde eine Kampagne gegen dieses verfassungswidrige Beschneidungsgesetz starten mit allem, was dazu gehört: Werbespots, Infobroschüren für Eltern, Erzieher und Politiker, Demos etc.pp. Die Berichterstattung während der heißesten Phase dieser Debatte hat mir gezeigt, dass dieses Problem einfach keine Lobby hat, also muss man selbst die Lobby sein.

Normalerweise wirft man Blogstöckchen weiter. Konkrete Personen möchte ich dieses Mal nicht benennen, würde mich aber freuen, wenn noch die ein oder andere Feministin das Thema aufgreift.

Wenn dir das gefallen hat und du mich ein bisschen unterstützen willst, lasse ich mich gerne via Paypal zu einer Tasse Kaffee einladen. Ich trinke zwar keinen Kaffee, aber das muss ja niemand wissen.

10 + 10 Fragen! Yay!

In den letzten Wochen kam bei mir mal wieder ein Problem auf, dass ihr, sofern ihr bloggt, bestimmt alle irgendwo kennt: „Warum kriegt jeder ein Blogstöckchen, nur ICH nicht? Schluchz.“

So etwas kann Seelen töten. Aber das ist nun vorbei, denn siehe da, es kamen derer direkt zwei! Yay! Ich bin ja so beliebt!!! Nimm das, Nena aus der 9. Klasse, die mich nie zum Saufen eingeladen hat!!!

Ich bedanke mich recht herzlich bei 0x0d und Karo und fange diese Blogstöckchen natürlich mit Freuden. Beide stellten jeweils 10 Fragen, die ich schonungslos offen und ehrlich beantworten werde, bevor ich mir dann ebenfalls einige knallharte investigative Fragen ausdenken werde, denen den wiederum andere Blogger Rede und Antwort (vor allem aber Antwort. Höhö.) stehen müssen!

Fangen wir mit 0x0d’s Fragen an:

1. Welches Buch/welchen Film hast du noch nicht gelesen/gesehen, obwohl du das schon längst mal wolltest?
Ich pflege ja ein Selbstbild als kleine Filmkennerin, deswegen bereue ich es schon lange, noch nie Pulp Fiction gesehen zu haben. Das ist eigentlich eine Schande. Aber immer, wenn ich die Gelegenheit dazu hätte, habe ich einfach keine Lust. Zumal ich Tarantino für überschätzt halte.
Bei Büchern stellt euch bitte folgendes vor: Es existiert für mein Studienfach Germanistik eine sogenannte Leseliste mit einen Kanon mit viel… VIEL klassischer deutscher Literatur. Ich muss mich leider darauf einstellen, zu einer gewaltigen Anzahl dazu bei meinen Abschlussprüfungen befragt zu werden, deshalb bereue ich vom ganzen Herzen, bisher so wenig davon gelesen zu haben.

2. Bist du Mitglied in irgendwelchen Vereinen? Wo, und warum?
Ich bin Mitglied im Schützenverein, Abteilung Bogenschießen. Warum? Weil man diesen Sport ohne Unterstützung von erfahrenen Schützen unmöglich lernen kann. Und weil Schützenvereine längst nicht so scheiße sind wie ihr Ruf!

3. Was tust du, wenn du nicht einschlafen kannst?
Uuuh, dazu habe ich einen exklusiven Trick ^^ den ich in der psychosomatischen Klinik gelernt habe: Den Kopf auf ein Buch mit harten Einband legen, so, dass der „Knubbel“ aufliegt, also der Teil, wo die Wirbelsäule in den Schädel übergeht. Die Therapeutin meinte, dahinter läge ein Gehirnareal, das irgendwie für Beruhigung und so zuständig ist und durch diesen Druck irgendwelche Stoffe ausschüttet. Und auch wenn ich den Mechanismus nicht verstehe und nicht die Hand dafür ins Feuer lege, dass es stimmt: Klappen tut’s!

4. “Alkohol, du böser Geist…” – Hast du dich im Suff mal verplappert und deinem Gegenüber etwas gesagt, was er/sie (noch) gar nicht wissen sollte?
Explizit Geheimnisse ausgeplaudert? Daran erinnere ich mich nicht (Gott sei Dank). Ich hab allerdings mal in der Disco zu einer Freundin, die ihren Geldbeutel verloren hatte und fragte, ob ich ihr vielleicht einen ausgeben könnte, „Nö. Pech gehabt“ gesagt. Da war aber Pole offen. Huiuiui. Aber auch ansonsten plappere ich leider viel zu viel Scheiße, wenn ich was getrunken habe -.-

5. Leben in einem kleinen Dorf, wo praktisch jeder jeden kennt: Fluch oder Segen?
Ich bin in einem solchen Dorf aufgewachsen. Es hat definitiv Vor- und Nachteile.
Vorteil: Man kennt jeden.
Nachteil: Man kennt jeden.
Ernsthaft. Ich würde später gerne wieder aufm Dorf leben. Ich hasse die Stadt. Es stinkt, es ist laut, die Leute sind unglaublich unfreundlich. Mit ein paar Naseweisen und Besserwissern komm ich schon klar, das musste ich ja über 20 Jahre meines Lebens. Die Leute mögen „einfacher“ sein, aber was ihnen an Vielschichtigkeit fehlt, machen sie mit einem Mangel an penetranter Dekadenz wieder wett!

6. Hattest du bzw. deine Familie früher ein Haustier? Und heute?
Ich hatte nie ein Haustier. Ich durfte nie 😦 Aber sobald ich wieder aufm Dorf lebe, werde ich mir auf jeden Fall eine Katze anschaffen. Ich liebe Katzen wahnsinnig – so sehr, dass ich sie auf gar keinen Fall in eine Wohnung in der Stadt sperren würde, auch wenn ich ein Haustier wirklich sehr vermisse.

7. Mein Arbeitskollege mag keine Pilze. Er findet sie “so fies wabbelig”. Gibt es etwas, was du nicht gerne isst?
Ich esse unglaublich viel nicht gerne. Früher hatte ich mehr Sachen, die ich hasste, als Sachen, die ich mochte, aber inzwischen bin ich immerhin so weit, fast alles essen zu KÖNNEN, auch wenn ich es immer noch nicht mag. Vor allem die meisten Gemüsesorten sind einfach nicht meins. Oder fettiges Fleisch. Oder matschiges Obst, auch im Kuchen – wenn Obst, dann doch bitte roh, aber nicht verarbeitet oder in Zucker ertränkt!
Das einzige, was wirklich absolut nicht geht, ist Kaffee in egal welcher Form. Ob nun Cappucchino, Latte, Espresso, als Aroma in Gebäck oder in Kuchen – ich kann das einfach nicht essen oder trinken. Mir wird davon augenblicklich schlecht. Ich werde nie verstehen, warum die Hälfte der Menschheit kaffeesüchtig ist.

8. Kölsch, Alt, Pils, Hefeweizen? Oder ganz was anderes?
Wenn Bier, dann auf jeden Fall Pils, aber viel lieber trinke ich Whiskey oder Longdrinks!

9. Eine “bodenständige” Frage: Welche Schuhgröße hast du?
38 bis 38einhalb.

10. Gibt es eine Frage, die du einmal gestellt bekommen möchtest, die dich aber noch niemand gefragt hat? Und was wäre die Antwort?
Die Frage wäre: „Liebe Robin, darf ich dir diese eine Million Euro schenken?“ Und meine Antwort wäre: „Mjoah, okee.“
Fühlt sich jemand angesprochen? Das wäre sehr fein.

Damit zu Karos Fragen!

1. Katze oder Hund?
Katze! Hunde sind scheiße! Außer Welpen. Aber von denen auch nur die hübschen!

2. Wenn dein Leben verfilmt würde, welcher Song dürfte nicht auf dem Soundtrack fehlen?
Diese kleine Perle, für jetzt und für immer:

3. Was war der erste Film, den du im Kino gesehen hast?
Das müsste ziemlich sicher „Arielle – die Meerjungfrau“ gewesen sein. Da war ich vier. Ich wollte aber viel lieber in „Turtles“ gehen. Meine Mama hat nein gesagt ;(

4. Wovon warst du als Kind fest überzeugt, das sich leider als unwahr erwiesen hat?
Ich weiß, das müssen Dutzende Sachen gewesen sein, aber trotz hartem Überlegen erinnere ich mich grade einfach nicht was. Nur eines ist mir noch im Gedächtnis (weil ich noch lebhaft meine Cousine vor mir sehe, wie sie mich deswegen ausgelacht hat): Mit fünf oder sechs glaubte ich, um ein Baby zu machen, müsste der Mann seinen Penis in die Brust der Frau stecken. Also, nicht ins Dekolleté, sondern richtig in die Brust. Ich hab keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin und wie ich mir das genau vorgestellt hab. Vielleicht dachte ich, Frauen könnten ihre Brüste nach innen stülpen oder so.

5. Wie kamst du zum Bloggen?
Durch meinen Job, das Kellnern. Mir sind innerhalb von kurzer Zeit so viele unglaublich haarsträubende Sachen passiert, dass ich deswegen einfach einen Blog einrichten MUSSTE, um nicht wahnsinnig zu werden. All meine Freunde hatten nämlich schon die Schnauze voll von meinen Stories :mrgreen:
Dadurch entstand mein erster Blog, der auch immer noch läuft. Nach einigen Monaten wurde mir dann klar, wie geil es eigentlich ist, wehrlose Menschen im Internet mit meiner Meinung und meinen Lebensgeschichten zu penetrieren. Aber weil die Thematik meines ersten Blogs so sehr festgelegt war, musste ein zweiter ran – dieser!

6. Hand auf’s Herz: Wer war dein Teenieschwarm?
Ich glaube, der erste Mann, für den ich wirklich krass schwärmte, war Ville Valo ♥ Davor gab es auch schon andere Musiker, aber so richtig warm bin ich mit denen nie geworden. Es war halt irgendwie üblich, wenn man eine Boyband oder so gut fand, auch einen Favoriten unter den Bandmitgliedern zu haben, oder? Meine Favoriten waren deshalb Eloy von Caught in the Act (das ist der, der sich später outete), aber wohl wirklich nur wegen des Namens, glaube ich, dann Paddy von der Kelly Family und Brian von den Backstreet Boys. Aber wie gesagt, keiner von denen hat mein Herz richtig in Flammen gesetzt.
Und mit 15 war ich dann rettungslos in Kurt Cobain verknallt. Er war halt einfach der schönste Mann der Welt, was soll man machen?
Ach ja, und mein Chemielehrer in der Neunten – den ich still und heimlich anhimmelte und für den ich eine Eins nach der anderen schrieb. Hach!

7. Wann hast du das letzte Mal so sehr gelacht, dass dir der Bauch wehgetan hat?
Es ist jetzt ziemlich traurig, dass ich das nicht mehr weiß :/ Es kann unmöglich ein halbes Jahr her sein, aber damals kuckten wir uns Mystery Sciene Theater 3000 und das ist das letzte Mal, an das ich mich bewusst erinnern kann. In dem Film geht es im Grunde nur darum, dass ein paar Leute sich einen echt schlechten SF-Film aus den 50ern oder so ansehen und ihn entsprechend kommentieren (klingt saublöd, ist aber Trash vom Allerfeinsten und sei hiermit empfohlen!). Eine Szene hat es geschafft, bei uns zum Running Gag zu werden: Ein Typ fragt einen Wissenschaftler: „Wann wird das Automatenzeitalter denn kommen?“ – und einer der Zuschauer kommentiert wüstentrocken: „Mittwoch!“
Wir lagen auf dem Boden. Genau mein Humor ♥

8. Was war das letzte Konzert, das du besucht hast?
Das war die Band des Freundes meiner Kollegin Johanna, die erstaunlich gut war (wer hätte es gedacht… ich nicht!). Davor, uh, das war schon letztes Jahr aufm Ring und die letzte Band, die ich dort gesehen hab, waren Die Toten Hosen. Allerdings bin ich da sehr früh gegangen, weil ich kein großer Fan bin. Vor ihnen spielten The Offspring, aber der Auftritt war leider im Vergleich zu 2008 eher enttäuschend.

9. Hast du schon Vorsätze für das neue Jahr? Wenn ja, welche?
Ach, das selbe wie jedes Jahr: Abnehmen, fabulous werden, gesund werden, die Weltherrschaft und so.

10. Wovor fürchtest du dich am meisten?
Atomkraft und BSE.

………..

Damit liegt es an mir, neue Fragen zu finden und dieses Blogstöckchen weiter zu schmeißen! Wer sind die Glücklichen?
Eines sollte auf jeden Fall die Nerdbarbie bekommen, weil sie dringend wieder mehr bloggen sollte :mrgreen: Vielleicht ist das die nötige Motivation! Dann hat zwar Erzählmirnix schon eins bekommen, wenn ich das richtig sehe, und noch NICHT reagiert (buh!), aber zwei kann sie ja unmöglich ignorieren! Die Frau Hilde dürfte zwar im schulischen Vorweihnachtsstress stecken, aber vielleicht findet sie trotzdem die Zeit?!
Und schließlich kriegen Maren, Onyx, die liebe DUDBI und Ninia noch eins hingeschmissen, auch wenn ich nicht weiß, ob sie Bock drauf haben *liebkuck*

Und natürlich kann auch sonst mitmachen, wer Bock hat!

Meine Fragen:
1. Lavalampen – yay oder nay?
2. Hebe jetzt den Kopf und drehe ihn nach links. Was zeigt das erste Poster/Bild, das dir vor die Linse gerät? (Wenn du nur ein einziges Poster/Bild im Zimmer hast und das rechts von dir hängt, drehst du dich natürlich so weit rum, bis du es sehen kannst!)
3. Wenn dir eine gute Fee ein unglaubliches Gesangstalent ODER die perfekte Beherrschung eines Musikinstrumentes geben könnte, was würdest du wählen?
4. Wann hast du das erste Mal Alkohol getrunken und wie war das für dich?
5. Welchen Autor, der mit seinen Romanen regelmäßig die Bestsellerlisten stürmt, hältst du für gnadenlos überschätzt?
6. Wer gewinnt in einem Kampf Superman vs. Batman? Und wo wäre der angemessene Platz, um Supermans Leichnam zu bestatten?
7. Was war dein persönliches Kindheitsmonster?
8. Was war deine erste „Maxi-CD“, falls du noch weißt, was das ist :mrgreen: ?
9. Wenn du eine begnadete Schauspielerin wärst, welche Rolle würdest du am liebsten spielen?
10. Findest den Begriff „Blogstöckchen“ für Blogstöckchen nicht auch unglaublich doof (aber Blogstöckchen an sich cool)?

Wenn dir das gefallen hat und du mich ein bisschen unterstützen willst, lasse ich mich gerne via Paypal zu einer Tasse Kaffee einladen. Ich trinke zwar keinen Kaffee, aber das muss ja niemand wissen.