Bloggen, ein Neuanfang

Äh. Hi. Hier bin ich wieder.

Nachdem sich einige gefragt haben, warum mein Blog Ewigkeiten auf privat stand und um Einlass baten, den ich nicht gewährte, ist er nun wieder öffentlich. Der Grund für die Maßnahme war eine kleine Generalüberholung, deren Resultat ihr nach vielen Monaten der Prokrastination nun endlich bewundern dürft.

Viele werden sich nun an den Kopf fassen. Warum mache ich sowas JETZT? Die große Zeit der Blogs ist doch vorbei!

Ich bin da aber anderer Ansicht. Ich glaube nicht, dass die Zeit der Blogs vorbei ist. Ich glaube nur, dass die Zeit vorbei ist, in der man sich irgendwie verpflichtet fühlte, jeden zweiten Tag zu bloggen und jede noch so triviale Alltagsbeobachtung, die irgendjemand in zehn Sätzen verbloggt hat, mit vielen Herzchen und dem Kommentar „Lesebefehl!“ auf Twitter herum gereicht wird.

Das ist ein Unterschied – aber im Prinzip auch kein entscheidender. Ich habe mit dem Bloggen angefangen, weil es mir Spaß macht und es spricht nichts dagegen, damit auch ohne viele Leser weiter zu machen, solange es mir immer noch Spaß macht. Was natürlich nicht heißt, dass ich nicht jeden einzelnen von euch heftig liebe, aber ich hoffe, ihr versteht, was ich meine. Deshalb also die Umgestaltung. Betrachtet sie als verzweifelten Versuch, ein wenig seriöser zu wirken.

Offensichtlich neu ist das Design – ich habe mir tatsächlich ein kostenpflichtiges WordPress-Theme gegönnt. Dazu ein Bild meiner Brüste – what could possibly go wrong?

Auch der Name ist neu. Es ist mir nicht schwer gefallen, mich vom alten Blognamen zu trennen, der schon albern war, bevor mein erster Beitrag online ging. Ich bin bei sowas einfach schrecklich unkreativ.

Dennoch habe ich nach langer Suche etwas gefunden, was mir gefällt: Misomanie ist ein Kunstwort aus miso (gr. Hass) und manie (gr. Wahn) und hat als solches zwei Bedeutungen. Es ist einerseits der Wahn, alles zu hassen – andererseits aber auch die panische Angst, von allen gehasst zu werden. Tja… wenn das nicht die treffendste Beschreibung meines Charakters ist, die ich je gelesen habe, weiß ich auch nicht.

Das ist aber nicht alles. Manche meiner alten Beiträge habe ich offline genommen, weil sie mir nicht mehr gefielen oder im besonderen Maße irrelevant geworden sind, alle (!) anderen ein wenig überarbeitet und neu getaggt. Das war wochenlange Arbeit und hat ungefähr genauso viel Spaß gemacht, wie es klingt. Das Chaos in meiner Kategorien-Sektion ist jetzt auch beseitigt und sie selbst nun hoffentlich übersichtlicher. Ihr könnt auf die Weise jetzt viel einfacher die Beiträge ausblenden, die euch null interessieren! Toll!

Besonders die neue Kategorie Depression war mir dabei wichtig. Die war ja schon in der Vergangenheit öfter Thema hier, ist aber leider in den letzten Monaten wieder ziemlich aktuell geworden.

Und weil das so ist, neueröffne ich den Blog mit einer Wiederbelebung meiner alten Tradition der Thementage – die dieses Mal unter dem Motto Depression und allem, was damit irgendwie zusammenhängt, stehen. Die nächsten Tage werde ich euch ein Buch vorstellen, über Sex reden, demonstrieren, was man sich als depressiver Mensch so alles gefallen lassen muss, euch an ein paar Überlegungen teilhaben lassen, die ich mir über die Stigmatisierung psychisch Kranker und der aktuellen Darstellung der Krankheit gemacht habe, jemandem eine längst fällige Antwort geben und euch an einem prominenten Beispiel erklären, wie Aktivismus meiner Meinung nach auf gar keinen Fall aussehen sollte.

Ich starte damit morgen und werde euch als erstes über meine endlose Suche nach einem Therapieplatz berichten. Beim Rest habe ich mich noch nicht wirklich auf eine Reihenfolge festgelegt – aber damit die Thementage mit einer positiven Note enden, werde ich euch erzählen, wie ich einen Teil meiner Krankheit besiegt habe. Und ganz zum Schluss gibt’s dann noch Musik. Schöne. Versprochen.

Bevor dieser Beitrag endet, noch eine Sache:

Ich möchte an dieser Stelle endlich auch die Blogleser auf die Möglichkeit aufmerksam machen, mich ein bisschen zu unterstützen, falls ihr wollt. Meine Twitterfollower kennen das schon: Wenn ihr findet, dass ich das irgendwie verdient habe, weil ihr gut findet, was ich mache, oder einfach nur besonders viel Mitleid mit mir habt, könnt ihr mir via Paypal einen Kaffee spendieren. Ich trinke zwar keinen Kaffee, aber das muss ja niemand wissen. In nächster Zeit werde ich für Interessierte außerdem auch noch die Möglichkeit einrichten, mir jeden Monat automatisch einen selbstgewählten Betrag zu spenden. Leider lässt mich Paypal gerade nicht meinen Ko-Fi-Account entsprechend upgraden (vielleicht sind die durch das Blackfriday-Wochenende überlastet) und ich will mir nicht noch zusätzlich Patreon einrichten, aber sobald das funktioniert, sage ich Bescheid. Wer Paypal nicht mag, mich aber schon, kann mir weiterhin gerne Amazon-Gutscheine schenken (Code per Mail oder als Kommentar). Die lassen sich unter Freunden immer gut gegen echtes Geld tauschen, falls ich mir nicht aus Versehen Comics davon kaufe.

So oder so freue ich mich über jede kleine Aufmerksamkeit, aber das ist natürlich kein Muss. Ich würde um sowas nicht bitten, wenn meine finanzielle Situation trotz des geistlosen Teilzeitjobs, den ich inzwischen habe, nicht immer noch von dem warmen Gefühl ständiger Existenzangst geprägt wäre. Bis auf die ein oder andere Jakobsweg-Tour bleibt mir eigentlich nicht viel.

Ein letzter Grund – und ja, ich würde am liebsten unter den Tisch kriechen, während ich das hier tippe – ist folgender:

Ich würde gerne ein Buch schreiben.

Tatsächlich würde ich gerne ein rundes Dutzend Bücher schreiben, weil Ideen reichlich vorhanden sind, aber nun mal nicht die nötigen Ressourcen, um mich da richtig reinzuhängen. Mein Job schlaucht wie Sau, so richtig rum kommt aber nix dabei, obwohl ich jede Gelegenheit wahrnehme, Überstunden zu machen. Das hat mich den Sommer über fast vollständig vernichtet und mir ist leider klar, dass ich das nicht ewig durchhalten kann. Hierbei wäre ich froh über jedes bisschen Entlastung, um mich stattdessen einem Herzblut-Projekt widmen zu können. Wer mich dabei unterstützt, dem ist meine ewige Dankbarkeit sicher ❤

So, genug der Neuerungen, Ankündigungen und Jammerei. Ich hoffe, euch gefällt der umgestaltete Blog. Falls nicht, kann ich daran leider auch nichts dran ändern, denn besser kann ich es nicht. Eure Meinung dazu könnt ihr mir gerne in den Kommentaren dalassen!

This is how I work

So, Prüfungsstress ist rum, zumindest für die nächsten paar Monate. Endlich wieder Zeit zum Schreiben!
Aber ach, knapp eineinhalb Wochen ohne Bloggen (ja, auch der Beitrag gestern war schon länger fertig), praktisch ewig… ob ichs überhaupt noch kann? Was ist… was ist, wenn ich was falsch mache?! Oder üperhaubt nischt märr schraipen kan?!

Naja, erst mal ganz behutsam wieder annähern… sich langsam wieder ans Bloggen gewöhnen… und was wäre da als Mittel besser geeignet als eine hübsche Blogparade?
Isabella hat eine solche gestartet und die ist dazu noch voll meta: Eine Blogparade übers Bloggen. Cool cool cool, da muss ich doch mitmachen und mich dazu gesellen!

Bloggerinnen-Typ:
Alltachszeuch, Bücher und Filme, bisschen Feminismus, den ein oder anderen Wutanfall… und demnächst vielleicht noch ein bisschen DIY (das Wort habe ich jüngst gelernt!!).
Außer, es wird scheiße, dann natürlich nicht.

Gerätschaften digital:
Was Isabella an dieser Stelle schreibt, klingt für mich wie klingonisch. Technik und ich, der ewige Kampf. Jedenfalls hab ich ein Netbook, das ich heiß und innig liebe *streichel* auch wenn es schon ziemlich durch aussieht und mehrere Tasten fehlen (ich wollte es halt mal richtig sauber machen). Es ist… äh… ein Eee PC und, äh… Windows XP ist drauf und, äh… mehr weiß ich darüber nicht. Ach ja, und es ist mittlerweile schon gut 4 Jahre alt, läuft aber immer noch super. Klein, robust, bisschen dick und unzerstörbar – wie ich!

Gerätschaften analog:
Ich hatte mal eine Kladde, die ich zum Schreiben benutzt habe, aber inzwischen schreibe ich eigentlich nur noch auf meinem Netbook, weil ich meine eigene Schrift kaum lesen kann. Und da ich mein Netbook eigentlich überall mit rumschleppe passt das.
Weil meine Kamera wieder funktioniert (musste mir ein neues Akkuladegerät kaufen), gibts demnächst auch mal Bilder!

Arbeitsweise:
Umso konzentrierter, je höher der Angepisstheitsfaktor. Zu jeder Tag- und Nachtzeit!

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Irgendwie komme ich mir immer dilettantischer vor…
Ich schreibe hier meist direkt auf WordPress, außer ich bin unterwegs und habe kein Internet, dann habe ich eine Datei für Blogsachen. Das Internet ist auch so ziemlich das einzige, was ich bis dato zum Recherchieren gebraucht habe. Die Bookmark-Verwaltung (ich musste googlen, was das überhaupt ist *grmpf*) erledigt WordPress für mich (bei Blogs von WordPress – Überraschung) und ansonsten merke ich mir einfach, was mir gefallen hat.

Wo sammelst du deine Blogideen?
Die gibt es glücklicherweise überall. Als ich anfing zu bloggen hatte ich Angst, dass mir ziemlich schnell nichts mehr einfallen wird, aber inzwischen denke ich sogar immer öfter: „Das wär doch ein Blogartikel wert.“
Mit dem, was ich noch geplant habe, komme ich locker übers nächste Jahr. Dazu gesellt sich natürlich immer wieder neues. Sei es nun ein blödes Alltagserlebnis, Idioten im Internet oder irgendeine interessante gesellschaftliche Debatte – Nachschub gibts immer!

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?
Ähm. Ich bin jetzt nicht gerade für mein gutes Zeitmanagement bekannt. Aus jüngster Erfahrung kann ich allerdings sagen: Ein paar ständig abwesende Mitbewohner, die man nicht so wirklich leiden kann, sind coolen, witzigen und interessanten Mitbewohnern eindeutig vorzuziehen, wenn man effektiv bloggen will. Weil, letztere halten einem von allen ab durch so Schrecklichkeiten wie gemeinsam kochen, lachen oder spielen. Diese bösen Buben.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?
Ich benutze keine einzige App, weil ich kein Smartphone habe und auch sonst immer noch nicht genau weiß, was eine App eigentlich ist. Eine To-Do-List, wenn ich denn eine brauche, mache ich ganz klassisch so, wie sie einst erfunden worden ist: Indem ich sie einfach schreibe. Entweder auf nen Zettel oder hier bei WordPress.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?
Mein Stopfgerät. Denn ohne das könnte ich mir meine Zigaretten nicht leisten. Man stelle sich diesen Horror vor! Zumal ich beim Bloggen wirklich eine nach der anderen wegquarze.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Zigaretten stopfen. Ich kenne zumindest niemanden, der das schneller kann als ich.
Und sonst? Ich kann mich besonders schön aufregen. Und irgendwie habe ich auch so das Gefühl, dass ichs irgendwie mehr so mit Logik hab als viele andere, die mir so über den Weg laufen.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Die Musik, die ich gerne höre, ist von hinten bis vorne so großartig, dass ich nicht anders kann als mitzusingen und mitzuwippen. Und weil es sich dabei leider nicht so gut schreibt, höre ich beim Bloggen – exakt – nix!

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Lerche?
Eule, aber sowas von. Allerdings jetzt im Frühling (harhar… heul) nicht so schlimm wie im Winter, wo ich nie vor 5 Uhr ins Bett kam und irgendwie nie richtig müde, dafür aber auch nie richtig wach geworden bin! Momentan schlafe ich spätestens um 3 Uhr, außer ich muss arbeiten, und bin spätestens um 11 wieder wach. So gefällt es mir, so könnte es bleiben!

Eher introvertiert oder extrovertiert?
Teils, teils. Ich glaube, von Natur aus bin ich extrovertiert, nur hat das Leben mich verschlossen gemacht… Deshalb merkt man das jetzt nur noch, wenn ich supergut drauf bin oder voll.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Alle.

Der beste Rat den du je bekommen hast?
„Wenn dir was anbrennt, mach die Küchentür bitte zu“ – Mitbewohner Dave, gerade eben. Das hat meine ganze Welt verändert!

Noch irgendwas wichtiges?
Wenn ein Blogbeitrag in einem Forum verlinkt wird und den jeder dort supergut findet, dann sagt das doch bitte auch der Blogbetreiberin. Also, nicht dass ihn jeder supergut findet, sondern dass IHR, die ihr ihn dort verlinkt gesehen habt, ihn supergut fandet, sofern ihr ihn denn supergut fandet. Nur so als Info, weil ich das diese Woche hatte. Dann freut die sich und ihr habt ne gute Tat vollbracht. Und dafür sind Kommentare schließlich da!
Und natürlich: *klick*

Best Blog Award – cool cool cool.

Irgendwie weiß ich nicht, wohin die letzte Woche verschwunden ist. Coole Mitbewohner sind irgendwie doch fordernder und zeitraubender als zwei Typen, mit denen man nichts gemein hat außer, dass wir alle in der selben Wohnung leben.
Es stehen noch Antworten aus und weitere Berichte (u.a. über obiges). Aber momentan schaffe ich das einfach nicht. Dennoch als kleines Intermezzo diese freudige Nachricht, die auch schon etwas älter ist:

bestblogaward
Die immercoole Nerdbarbie hat mich mit einem Award bedacht! Das war zwar schon vor drei Wochen, aber bisher kam mir immer was anderes dazwischen. Darum also jetzt!

Natürlich bedanke ich mich ganz herzlich für diese Ehre *verneig* aber aus großen Ruhm folgt große Verpflichtung! Und die besteht dieses Mal darin, elf schockierende Details nach Vorgaben über mich preiszugeben! Macht euch bereit *trommelwirbel*

1. Lieber deftiges Gericht oder Nachtisch?
Wenn ich Lust auf Süßes hab, ist das ziemlich unaushaltbar. Aber in 9 von 10 Fällen würde ich lieber noch eine Portion Pizza oder Lasagne nehmen als Nachtisch!

2. Persönlichkeit oder Erscheinungsbild?
Kann man nicht trennen, finde ich. Viele kleiden und schmücken sich, wie es ihrer Persönlichkeit entspricht, als Ausdruck von Interessen, Hobbys etc. pp. Sorry, ich weiß, ich bin ein furchtbarer, klischeebehafteter Mensch, aber wer als obercooler Pimp daher kommt, den kann ich einfach nicht ernst nehmen, auch wenn ich noch kein Wort mit ihm gesprochen habe…

3. Seit wann betreibe ich den Blog?
Diesen hier seit ca. vier Monaten. Mein erstes Blog schon seit über einem Jahr.

4. Wer hat Dich inspiriert etwas neues anzufangen?
Ähm. In welchen Zusammenhang? Beim Bloggen oder was? (Nerdbarbie hat die Frage auch nicht verstanden…)
Oft inspirieren mich so richtig dumme Menschen. Ich lese etwas und denke: „Wie kann man nur so scheiße sein. Das ist doch ein schöner Bash-Artikel wert!“ Aber meistens inspiriere ich mich selbst?

5. Lieblingsfilm?
Ach Gott, so viele! Herr der Ringe, Kick-Ass, Watchmen, Zurück in die Zukunft, Robin Hood – König der Diebe etc.pp. Jetzt hab ich vermutlich tausend vergessen, aber so einen richtigen Lieblingsfilm habe ich einfach nicht, es ist immer situationsbedingt, wenn ich mal wieder Lust auf einen tollen Film kriege, auch wenn ich den schon hundertmal gesehen habe!

6. Lieblingsessen?
Italienisch in allen Variationen, Sushi, Chicken Wings, spanische Tapas, etc. pp.
Grundsätzlich: KÄSE.

7. Was ist bei einer Freundschaft am wichtigsten?
Einen ähnlich bescheuerten Humor zu haben, Vertrauen, zusammen lachen und zusammen weinen zu können. Auch hier kann ich unmöglich alles aufzählen!

8. Welches Kleidungsstück liebst Du und hast es schon ewig?
Was Kleidung angeht bin ich ein Messie: Solange es nicht komplett auseinander fällt, behalte ich es. Daher habe ich vieles schon ewig und liebe eigentlich alles.
Jacke: Mein Bundeswehr-Jacket mit vielen Buttons und Aufnähern.
Schuhe: Alle meine Chucks!
T-Shirt: Davon hab ich so viele, dass sie kaum aufzuzählen sind – und ich liebe jedes einzelne!
Pulli: Ein grüner Strickpulli, von dem ich zufällig genau weiß, wie alt er schon ist, nämlich 16 (!!!) Jahre. Ich habe ihn gekauft (bzw. meine Mutter hat ihn gekauft), als ich in der 6. Klasse war. Lustigerweise passt er mir noch und nur an den Hemdsärmeln ist er ein bisschen ausgefranst, also bleibt er auch in use!

9. Welches Buch lese ich gerade?
Keine Ahnung, welches Buch DU gerade liest (chrchr… sorry). Aber ich lese gerade zum dritten Mal „Ich und die anderen“ von Matt Ruff.
Matt Ruff ist ein so großartiger Autor, dass ich ihm und seinem Werk wirklich mal einen Beitrag widmen muss.

10. Selber kochen, oder bekochen lassen?
Ich gehe gerne in Restaurants, aber wenn ich zuhause bin koche ich lieber selbst – vermutlich, weil ich es von allen Menschen, die ich persönlich kenne und die keine professionellen Köche sind, einfach am besten kann. Und es ist keine Arroganz, wenn es stimmt *irre lach*

11. Verfolgst Du viele Blogs?
Hm, dürften schon so 20-30 sein. Ist das viel? Keine Ahnung. Irgendwann werde ich es auch mal sicher schaffen, endlich ein Blogroll anzulegen. Dass ich keinen habe, ist auch eigentlich grob unhöflich.

Das wars dann auch schon mit den Enthüllungen!
Jetzt liegt es an mir, diese Ehre weiter zu reichen. Fünf Blogs sollen diese erhalten, doch finde ich genau wie Nerdbarbie, dass diese Vorgaben irgendwie immer etwas ätzend sind. Ich beschränke mich daher auf drei.

Die Freaks und ich ist ein wunderbar lustiges Blog, den ich erst kürzlich entdeckt habe, auf dem die reizend bekloppte Autorin lustige Alltagsgeschichten und mehr direkt aus der Hauptstadt liefert. Mag ich, empfehle ich!

Um den Alltag als Misanthropin wider Willen geht es auch bei Juliane, die trotz besten Absichten (und manchmal mithilfe der buckligen Verwandtschaft) immer wieder in Situationen gerät, die sie mit spitzer Feder für die geneigte Leserschaft aufbereitet und dabei einfach nur saulustig ist! Sie darf sich einer besonderen Ehre rühmen: Ihr Blog ist das einzige, das ich wirklich komplett von vorne bis hinten gelesen habe (und danach war ich nicht etwa gesättigt, sondern traurig, dass es nicht noch viel mehr Beiträge gibt). Wem DAS nicht als Empfehlung reicht!

Auch die liebe Nessy schreibt über Alltag und so (ihr seht, diese Verleihung folgt einem krassen Schema!). Auch dieses Blog kenne ich noch nicht lange, aber die irgendwie herzerwärmenden Geschichten… erwärmen mein Herz!

Ihr wisst, was ihr zu tun habt: Abchecken, freuen, followen! Und MIR ewig dankbar sein für diese heißen Tipps :mrgreen:

Und da bloggte sie schon wieder…

Nicht verwirren lassen: Ich habe wallendes kastanienbraunes Haar, das wie ein Fluss aus erotischen Weizen strömt
Nicht verwirren lassen: Ich habe wallendes kastanienbraunes Haar, das wie ein Fluss aus erotischen Weizen fließt (nur, dass Weizen gelb ist)

In meinem ersten Blog, der Anfang 2012 an den Start ging, schrieb ich über den Wahnsinn meines Kellnerjobs. Das machte Spaß und bot auch viel Stoff, aber war thematisch doch ziemlich begrenzt.

Nachdem ich lange drüber nachgedacht und mit mir gehadert habe, ist dieser neue Blog nun Resultat meiner Überlegungen. Ich schreibe gerne und gehöre nun mal zu dieser schrecklichen Internetgeneration, die glaubt, ihr Leben online breittreten zu müssen!

Diesen Blog halte ich von vorne herein thematisch offen. Es wird teilweise schnödes Tagebuch sein, in dem ich mich auskotzen kann. Lustige/dumme/bemerkenswerte Alltagserfahrungen sollen ebenfalls ihren Platz haben, genauso wie meine unqualifizierte Meinung zu Buch, Film und Musik. Und darüber hinaus möchte ich auch ein wenig in der großen Welt des Netzfeminismus mitmischen.

 

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