Mixtape: Depressive Mix

Die Idee, Mixtapes zu bloggen, habe ich ja von der lieben Friedl geklaut. (Sie behauptet zwar, sie wäre nicht die Erste mit dieser Idee gewesen, weshalb man das nicht Diebstahl nennen kann, aber ich denke, sie ist nur bescheiden.) Es geht also um Musik! Einzige Regel: Ein Mixtape darf nicht länger sein als 80 Minuten, die übliche Länge für CDs. Das verlangt zwar keiner, aber so habe ich es beschlossen.

Auch wenn ich mich zeitweise wirklich wenig damit beschäftige und der musikalischen Entwicklung in meinen favorisierten Genres gut fünf Jahre hinterher hinke, ist Musik ein essentieller Bestandteil meines Lebens. Ich könnte mir absolut NICHT vorstellen, mit einem Mann zusammen zu sein, der nicht zumindest ähnliche Musik hört wie ich. Einen HipHopper könnte ich niemals lieben und wer tatsächlich nur auf House abgeht, möchte mich ganz sicher nicht in seiner Nähe haben. Ich bin ein Musiknazi (und stolz drauf).

Es muss also krachen. Metal, Rock, Punk, Alternative. Und hier direkt schon mal einen wichtigen Disclaimer: Mir gehen Genrebezeichnungen ziemlich am Arsch vorbei. Es ist absolut unmöglich, in diesem Bereich ohne abgeschlossenes Musikstudium durchzublicken und richtige Einteilungen zu treffen. Und selbst dann tauchen immer wieder Bands auf, die irgendwie ja doch was völlig neues machen. Konstruktionen wie „Extreme Power Orchestral Post Emo Melodic Gore Metal“ klingen witzig, sind aber für normale Menschen unbrauchbar. Ich werde also bei künftigen Mixtapes M-E-I-N-E Bezeichnungen gelten lassen, die sich nur einer einigen Maxime unterordnen: Es klingt halt gut zusammen.
Ich habe euch vorgewarnt. Also lasst bitte nicht den Metal-Hammer-Redakteur raushängen, wenn ihr mit meiner Einordnung nicht zufrieden seid 🙂

Nach dieser langen Vorrede auf zum heutigen Mixtape, das überhaupt nicht gernetechnisch, sondern thematisch geordnet ist. Tja, aber Hauptsache ewig davon gelabert.

Über dieses Mixtape

Die Idee dazu kam mir während einer meiner langen Kneipenschichten, als die Leute mal wieder mehr Sitzfleisch hatten als Geld in ihren Portemonnaies und der Feierabend einfach nicht kommen wollte. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwierig es ist, solche Leute rauszukehren, ohne Gewalt anzuwenden. „Psychologische Kriegsführung“ schoss mir schließlich irgendwann durch den Kopf und so ward das Mixtape geboren.
Die Idee war, die Leute durch depressive Musik unterschwellig so zu deprimieren, bis sie nur noch nach Hause ins sichere Bett flüchten und in ihre Kopfkissen weinen wollen. Ein absolut wasserdichter Plan… der nicht geklappt hat. Im Gegenteil: Ich habe noch für keine Mix-CD so viele Komplimente bekommen wie für diese. Offensichtlich ist vielen Menschen ruhigere Musik, ob depressiv oder nicht, doch viel lieber als Power Metal oder Slipknot… muss man nicht verstehen.
Trotzdem mag ich den Mix, denn er hat Stil. Wenn man schon richtig echt depressiv ist und das ganze Leben ein einziges schwarzes Loch finsterer Verzweiflung, dann kann man immer noch behaupten, in seinen schlimmsten Stunden wenigstens noch gute Musik gehört zu haben.
Bei einigen Songs wird der ein oder andere vielleicht nicht so leicht verstehen, was daran jetzt so megadepressiv sein soll. Viele Menschen glauben „traurig = ruhig“ und das heißt dann meistens, dass irgendeine Tussi mit triefender Stimme irgendwas von verschmähter Liebe jault. Ich sehe das ein bisschen anders – und für den verweichlichten Charts-Mainstream dürften einige Songs tatsächlich schon zu hart sein. Aber: halt alle hart depressiv.

Hören also auf eigene Gefahr 🙂

Depressive Mix

1. Staind – For You

And I feel like I am nothing
but you made me, so do something

Welche Band könnte mehr für das Lebensgefühl der Generation stehen, die sich Anfang der 2000er durch die Metaldiscos dieser Welt pogte?
Wir waren seltsam, wir waren unverstanden, wir waren depressiv. Staind lieferte dazu den Soundtrack. Es ist physikalisch unmöglich, dass diese Band irgendwas produzieren könnte, das nicht in einem Tränenmeer endet.
Ein Staind-Album ist praktisch ein einziger Aufruf zum Massenselbstmord.
Jedenfalls, wenn man so eine Scheißjugend mit so einer Scheißfamilie hatte wie wir.

2. End of Green – Tragedy Insane

I gaze, I gaze my open veins
The morphin makes insane…

Möglicherweise die unbekannteste Band, die ich hier aufzählen werde, aber das völlig unberechtigt. Selbst, wenn dies der einzige gute Song von End of Green wäre (was nicht stimmt), ist er so genial, dass man der Band ein Denkmal aus den zerschmetterten Hoffnungen und Träumen ihrer Fans bauen sollte.
Das Lied vibriert sich bis in die allerletzten Gehirnwindungen und bohrt einen Haken aus schwarzer Agonie in meinen Magen, wann immer ich es höre. Deshalb kann ich es mir nicht immer geben, aber was solche Gefühle auslösen kann, muss ja einfach gut sein.
Es existiert auch eine Akustik-Version, aber ich finde obige tausendmal besser. Akustik-Stücke finde ich irgendwie beliebig, sättigen aber wohl den Geschmack der Massen nach dunkler Musik, die ja niemals hart sein kann. Das Original ist dagegen wesentlich treibender.

3. Sum 41 – Noots

One by one, we both fall down
but who’s the first one to hit the ground now?

Sum 41, die machen doch nur so Partyscheiße für den Soundtrack von 90er-Highschool-Comedys? Hahahahaha Nein.
Ich war selbst total überrascht, als ich über diesen Song aus purem Zufall stolperte, aber seitdem hat er sich zu einem meiner absoluten Lieblingsstücken entwickelt, auch wenn er derbe runterzieht – denn hier stimmt einfach alles!

4. 30 Seconds to Mars – The Kill

This is who I really am!

Dieses Lied ey, dieses Lied. Man könnte zu recht argumentieren, dass sie hier mal wieder ganz tief in die Jaul-Kiste greifen, aber dennoch wird dieser Song mir immer im Gedächtnis bleiben als Soundtrack zu einem der seltsamsten Träume, die ich jemals hatte – was ganz besonders bemerkenswert ist, wenn man bedenkt, dass ich in meinem Träumen NIE einen Soundtrack habe.
Aber hier war es so. Es war auf dem Jakobsweg, weshalb ich (leider?) viel Zeit hatte, über den Traum nachzudenken. So ganz kapiert habe ich ihn (nach fast 5 Jahren) immer noch nicht und irgendwie ist es mir auch zu peinlich, das hier auszubreiten, weil ich mit Sicherheit nicht rüber bringen kann, was mich daran so tief verstört hat.
Nur soviel: Batman spielte eine Rolle (Sex mit ihm leider nicht). Und der Umstand, dass Jared Leto (der Sänger) bald als Joker über die Kinoleinwand turnen wird, macht dieses surreale Erlebnis im Rückblick nicht unbedingt besser.

5. Green Day – Boulevard of Broken Dreams

I’m walking down the line
That divides me somewhere in my mind

Ok, DAS ist nun ziemlich Mainstream. Jedenfalls war es für Green Day vermutlich ihr letzter großer Hit – was den Song, so ausgelutscht er auch inzwischen ist, trotzdem nicht schlecht macht. Besonders gefällt mir das Video, das inhaltlich nahtlos an das Video zu „Holiday“ anschließt, was dann doch +1 auf Kreativität verdient!

6. Amy Lee – Sally’s Song

And will we ever end up together?
No, I think not, it’s never to become
For I am not the one

Tja… wie war das mit dieser gefühlsduseligen Scheiße, in der irgendwelche Tussis mit triefender Stimme was von verlorener Liebe jaulen?
Aber nein, das lasse ich so nicht stehen. Zwar habe ich nie verstanden, weshalb Amy Lee zeitweise in der Szene so groß war – denn diese Frau ist nicht die außergewöhnliche Sängerin, als die sie immer gefeiert wird. Wirklich gar nicht. Live-Aufnahmen von Evanescence sind in meinen Ohren tatsächlich ein einziger Alptraum. Die Wahrheit ist: Sie wird gefeiert, weil sie fast die EINZIGE Sängerin in dieser Sparte ist!
Und trotzdem… ihre Interpretation von Danny Elfmans wundervoller Arbeit für diesen „Nightmare before Christmas“-Song ist grandios. Tatsächlich sogar deutlich besser als das Original, das ich im Film neben nur einen einzigen weiteren Song nicht mochte. Und er war der perfekte Soundtrack für mich in einer Phase, in der ich sehr, sehr unglücklich verliebt war.
Kitschig? Vielleicht. Aber auch so, so bitter.

7. Linkin Park – Breaking the Habit

I’ll never fight again
And this is how it ends

In einer extrem schlimmen Phase, die auch nicht besser wurde dadurch, dass Youtube noch nicht existierte, war ich völlig geflasht von dem Song nebst dem unglaublich genialen Video. In den antiken Prä-Internet-Zeiten bestand nun die einzige Lösung darin, nächtelang zwischen Viva und MTV hin und her zu zappen, um vielleicht! zufälligerweise! mit ganz viel Glück! diesen Song zu erwischen.
Es ist also nicht übertrieben zu sagen, dass ich für dieses Lied wirklich gelitten habe. Aber es war es wert.

8. The Offspring – Lightning Rod

Locked up forever inside
I look to the stars and ask why

KEIN MIXTAPE OHNE THE OFFSPRING!!! (Das ist ein Versprechen, von dem ich jetzt schon weiß, dass ich es nicht halten kann, auch wenn ich mich bemühen werde.)
Ich kenne alles von The Offspring und auch, wenn es sehr falsch ist, dass viele mit dieser Band nur „Pretty Fly (for a white guy)“ verbinden, ist DIESES Lied wirklich ziemlich untypisch. Aber WENN sie depressiv werden, dann richtig – daran ändert auch das wilde Rumgekloppe auf den Drums nichts.
Im Gegenteil. Wer die tiefe Traurigkeit in diesem Lied nicht erkennt, nur weil es nicht ruhig ist, ist vermutlich schon tot.

9. Ignite – Sunday bloody Sunday

How long, how long must we sing this song?

Noch eine Einladung zum Pogen, noch eine Coverversion. Nicht, dass ich das U2-Original nicht mag, aber Ignite haben nicht nur die Geschwindigkeit dieses Klassikers praktisch verzehnfacht, sondern ordnungsgemäß für die Metal-Massen aufbereitet.
Thema ist, wie vielleicht schon bekannt, der „Bloody Sunday“, an dem unbewaffnete irische Demonstranten von britischen Soldaten abgeschlachtet wurden, was den Nordirlandkonflikt nochmal befeuerte. Wie könnte ein Song über einen so rundherum unnötigen, da vermeidbaren Konflikt nicht runterziehen?

10. Avenged Sevenfold – Danger Line

Now I found myself in my own blood
the damage done is far beyond repair

Es hat lange gedauert, bis ich kapiert hatte, wie rundherum großartig Avenged Sevenfold eigentlich ist und ich glaube, das fing mit diesem Lied an. Zuerst hatte ich nicht richtig zugehört und ging davon aus, dass es darin um Selbstmord geht, weshalb es mich besonders angesprochen hat. Dann habe ich aber DOCH richtig hingehört und stellte leicht ernüchtert fest, dass es hierbei um einen Soldaten geht, der erschossen wird. Meh.
Und bevor mir jetzt achttausend wütendende Antifems aufs Dach steigen, die niemals selbst in einem Krieg gekämpft haben, aber hier weibliche Privilegien wittern, spare ich mir weitere Kommentare zu dem Thema. Dazu ist der Song zu großartig, egal worum es geht.

11. Jimmy Eat World – Bleed American

I’m not alone cause the TV’s on, yeah
I’m not crazy cause I take the right pills
everyday

Ich glaube, von allen Songs in dieser Playlist kenne ich dieses Lied hier am längsten. Mich hat nie interessiert, was er eigentlich bedeutet – schon die ersten Zeilen geben ja das Thema vor. In wenigen Worten so ein deprimierendes Szenario entwerfen… das ist wirklich grandios.

12. Nirvana – Heart-Shaped Box

She eyes me like a Pisces when I am weak
I’ve been locked inside your heart-shaped box for weeks

Wie könnte man mit meinem musikalischen Hintergrund einen Depressive Mix machen OHNE Nirvana?
Im Prinzip würde hier fast jeder Nirvana-Song passen, aber Heart-Shaped Box ist nicht nur einer meiner Lieblingssongs von ihnen, sondern liefert eines der besten Musikvideos aller Zeiten gleich mit. Das surreale Setting ist toll, aber Kurt Cobain getaucht in diese grellen Farben zu sehen hat mich in meiner Nirvana-Fangirl-Phase unglaublich berührt.
Thema ist angeblich ein krebskrankes Kind, was allerdings bei Nirvana immer etwas schwierig zu sagen ist, weil Kurt bei vielen Songs bewusst keine wirkliche Anhaltspunkte für eine sinnvolle Interpretation hinterlassen hat. Überhaupt waren für ihn Texte gar nicht mal so wichtig (was recht seltsam ist bei einem Songschreiber).
Egal. Ich höre das Lied, sehe Kurts im Video so unglaublich blauen Augen vor mir, die leicht psychopathisch blitzen, und fühle tiefe Melancholie. Was will man mehr.

13. Placebo – Song to say Goodbye

You lying, trying waste of space…

Placebo ist so ein Fall, ganz ähnlich wie Staind. Irgendwie tut diese Musik tief in der Seele weh, auch wenn sie ganz anders ist als das Zeug, das Staind fabriziert. Es ist ruhiger, effektreicher und irgendwie auch künstlerischer, dabei aber nicht besser oder schlechter. Einfach anders – mit dem selben Effekt. Sprich: Auch ein Placebo-Album ist praktisch ein einziger Aufruf zum Massenselbstmord – aber die Methode wäre sicher eher zelebrierend als zerstörerisch.
Macht das irgendeinen Sinn? Egal. Hört euch einfach das Lied an.

14. Five Finger Death Punch – The Bleeding

Well, I’m so ugly
You’re better off without me
and I’m better off without…

Das sind so Lieder, bei denen ich kaum glauben kann, dass es trotzdem nur Liebesgesülze ist. Es klingt wesentlich zu krass dafür und das ist einfach nichts, was ich bei dem Thema richtig nachvollziehen kann.
Trotzdem… diese Musik, so wunderschön dunkel, diese Stimme, so fantastisch gegröhlt.

15. System of A Down – Lonely Day

Such a lonely day
And it’s mine
It’s a day that I am glad I survived.

Ein Lied, bei dem ich die Arme um mich legen und mich, blicklos vor mich hinstarrend, in eine dunkle Ecke setzen will. So voll klischeemäßig. System of A Down sind eigentlich nie verkehrt!

16. Metallica – The Unforgiven

The old man then prepares
To die regretfully
That old man here is me

Mein Patenonkel starb mit Mitte Vierzig an Krebs. Er war ein großer Metallica-Fan – etwas, worüber ich mich nie wirklich mit ihm unterhalten habe. Überhaupt hatten wir, seitdem ich erwachsen bin, viel zu wenig Kontakt. Er wusste nicht, wer ich bin und ich weiß nicht, wer er wirklich war. Das einzige, was ich ihm widmen konnte, war dieses Lied, als er starb – wenigstens wusste ich, dass ihm DAS gefallen hätte.
Für alles andere ist es zu spät. Und das werde ich mir nie verzeihen.

17. Rise Against – Hero of War

We beat him with guns
and batons, not just once
but again and again

Ok… fast schon seicht und ausgelutscht. Ein Lied, das sogar meinem Stiefvater gefällt, der eine komplette Kuschelrock-Kollektion sein eigen nennt und meine gesamte Jugend lang sprichwörtlich nur mit Ohrschützern an meiner Zimmertür vorbei gerannt ist.
Und trotzdem – es ist Rise Against. Etwas sehr unsubtil auf die Tränendrüse gedrückt, aber wenn man sich versucht, im Gedächtnis zu halten, wie dieses Lied beim ersten Mal berühren konnte, geht’s eigentlich.

18. Soul Asylum – Runaway Train

Like the madman laughing at the rain
Little out of touch, little insane…

Definitiv der größte Evergreen in dieser Liste, ein echtes One-Hit-Wonder vor dem Herrn, aber die wenigsten dürften die Story dahinter kennen. Im dazu gehörigen Musikvideo wurden Vermisstenanzeigen von echten Vermissten geschaltet und gerüchteweise sollen nach dem Erfolg dieses Songs und des Videos tatsächlich einige davon wieder aufgetaucht sein.
Was mit dem Rest ist? Das wird man vielleicht nie herausfinden. Wollen wir hoffen, dass die wirklich alle nur weggelaufen sind. Aber ich gehe ehrlich gesagt nicht davon aus. Was unglaublich schrecklich ist, wenn man zu lange drüber nachdenkt.
Ja, es ist Pop, aber so deep, wie Pop nur sein kann.

19. Manic Street Preachers – If you tolerate this

Ne-he-he-he-hext
will be next…

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht ganz, worum es in dem Lied geht. Hört man nur den Refrain, fällt einem alles mögliche dazu ein, aber der Rest ist irgendwie ziemlich undurchsichtig. Anhören tut es sich aber sehr, sehr traurig und mehr verlange ich in dieser Liste ja auch nicht.

20. Michael Andrews – Mad World

The dreams in which I’m dying
are the best I’ve ever had

Uuuund hier haben wir es. Das Finale. Der Depressive Overload!
Jedes Lied in dieser Liste, egal wie sehr es mich anfänglich runter gezogen hat, konnte ich mir mittlerweile irgendwie schönhören. Sprich, ich kann sie ertragen, ohne mich umbringen zu wollen. DAS hier dagegen nicht. Vielleicht werde ich das nie können. Vielleicht ist das auch gar nicht wichtig. Dieser Song ist ein rabenschwarzes Loch, das sämtliche guten Gefühle aufsaugt und nur Agonie hinterlässt. Das macht ihn zum ungekrönten König dieser Liste und zum einzigen Lied, das wirklich das Potential hat, meine Kundschaft zu vergraulen, wenn ich keinen Bock mehr auf sie habe.
Leider habe ich danach auch keinen Bock mehr auf irgendwas. Am allerwenigsten auf das Leben. Wenn ihr also wissen wollt, wie es sich anfühlt, in einer Depression zu stecken… dieses Lied gibt einen ziemlich guten Eindruck davon!


Damit bin ich buchstäblich am Ende! Für alle, die sich noch nicht voll Grauen abgewandt haben, hier nochmal alle Songs in einer Youtube-Playlist, die ihr euch nun in der richtigen Reihenfolge antun könnt, wenn ihr mögt:

Das ging nur, weil tatsächlich jedes Lied bei Youtube auffindbar war, ich kann also nicht versprechen, dass ich das jedes Mal liefern kann. Über Meldungen von Deadlinks wäre ich sehr dankbar!

Welche Songs würdet ihr auf einen Depressive Mix packen?

Weißt du, was richtig krass ist? Einer wildfremden Person im Internet eine Tasse Kaffee zu spendieren, nur weil dir ihr Beitrag gefallen hat. Das ist Rock’n‘Roll!