Bitte jetzt alle schreiend im Kreis rennen

Die AfD ist in den Bundestag eingezogen. Überrascht hat das nur diejenigen, die die letzten Wochen ganz fest die Augen zugemacht oder bis gestern geglaubt haben, die hundertste Wahlaufforderung in der streng begrenzten Filterbubble könnte genug Nichtwähler mobilisieren, um sie doch noch unter 5 Prozent zu drücken.

Das ist nicht passiert – und die einzig akzeptierte Reaktion darauf scheint kopflose Panik zu sein.

Können wir damit bitte aufhören?

Twitter ist ja nun mit seiner Begrenzung auf 140 Zeichen ein inhärent polemisches Medium, aber das ist keine Entschuldigung für die Reaktionen, die seit gestern überall aufploppen – zumal ich sicher bin, dass die meisten diese überspitzten Ansichten auch genau so ins echte Leben tragen.

Reflexartig werden die Schuldigen identifiziert und gnadenlos gehetzt, seien es nun Ostdeutsche, Männer, ostdeutsche Männer, Leute, die Witze über Frauen machen, die Piraten mit ihren 0,4 Prozent etc.pp. Gleichzeitig werden positiv gemeinte Durchhalteparolen im Stil von „87 Prozent haben nicht AfD gewählt“ brutal nieder gebrüllt – das sei ja typisch deutsch, sich jetzt zu den „Guten“ zu zählen, während Nazis im Parlament sitzen, obwohl es doch eigentlich eher diese aktuelle Weltuntergangsstimmung ist, die mir sehr deutsch daher kommt.

Konkrete Lösungsvorschläge (abseits von netten Ideen wie der Adoption eines Stolpersteins) sucht man vergeblich. Die sind auch gar nicht möglich, wenn jeder Versuch, die AfD-Wähler zurück zu gewinnen, als Anbändeln mit Rassisten verstanden wird. „Jetzt sollen wir plötzlich deren Nöte ernst nehmen? Nö.“ Sind ja auch alles Nazis und Nazis sind unbelehrbar. Warum es dann trotzdem traditioneller Teil antifaschistischer Arbeit ist, Aussteigerprogramme zu ermöglichen, erschließt sich mir nicht, genauso wenig wie die Frage, warum bei 13 Prozent Vollblut-Nazis in Deutschland die NPD nicht schon seit Jahrzehnten im Bundestag sitzt.

Ich finde es scheiße, dass die AfD so stark ist. Aber linke Massenhysterie kann ja wohl kaum die Lösung sein. Fakt ist: Sie wird in Zukunft viel zu viel von unseren Steuergeldern bekommen, um ihre Abgeordneten auszustatten, was zum Kotzen ist. Fakt ist aber auch: Mit 13 Prozent ist sie nur eine Oppositionspartei und kann alleine überhaupt nichts entscheiden. Vermutlich wird sie ihre Stimmen hauptsächlich darauf verwenden, um bei allen sinnvollen Abstimmungen dazwischen zu grätschen.

Einige scheinen wirklich zu glauben, dass es höchstens noch eine Woche dauert, bis die ersten KZs eröffnet werden – dabei ist das Schlimmste, was passieren kann, vier Jahre Stillstand im Parlament. Ob es aber überhaupt so weit kommt ist nicht gesagt, denn nur einen Tag nach der Wahl beginnt die AfD bereits, sich selbst zu zerlegen. Auch das war abzusehen.

Es bleiben ihre Wähler. Wer die nun komplett abschreibt, hat resigniert und nimmt ein ähnliches Ergebnis für die nächste Wahl schon jetzt billigend in Kauf. Das, sowie Beißreflexe gegen alle, die nach politischen Lösungen suchen, kann ja wohl kaum die Antwort sein.

„Ihre Sorgen ernst nehmen“ – mit nichts haben die Kanzlerin oder Sahra Wagenknecht gestern zu verstehen gegeben, dass sie nun Politik gegen Flüchtlinge machen wollen. Trotzdem wurden ihre Aussagen genau so interpretiert und ordnungsgemäß verteufelt. Dabei kann das lediglich heißen (und ich bin sicher, dass es so gemeint war), dass man sich darum kümmern muss, irrationale Ängste aus den Weg zu räumen, egal wie dumm sie scheinen mögen.

Ängste übrigens, die in einem politischen Klima allgemeiner Gefühligkeit gewachsen sind. Wer beispielsweise ständig behauptet, dass sich Frauen aus Furcht vor sexuellen Übergriffen kaum noch auf die Straße trauen, obwohl alle Kriminalstatistiken aussagen, dass unser Leben noch nie so sicher war wie jetzt, der muss sich nicht wundern, wenn Leute eine schreckliche Gefahr durch Flüchtlinge herbei phantasieren, die es so nicht gibt.

Es heißt auch, allen Menschen eine Lebensgrundlage zu schaffen, auf der Neid (vor allem nicht gegen solche, die noch weniger haben) nicht gedeihen kann. Wer finanziell abgesichert ist und nicht ständiger Existenzangst ausgesetzt, dem fällt es leichter, großzügig und hilfsbereit zu sein. Es wäre schön, wenn das kein Kriterium für ein bisschen simple Empathie wäre, aber man muss nun mal mit dem arbeiten, was man hat.

Vor allem aber bedeutet das Ergebnis für alle Parteien auch, nicht einfach weiter zu machen wie bisher. Die meisten AfD-Wähler haben sie aus Protest gewählt. Das ist zwar unfassbar idiotisch (als gäbe es keine nazifreien Alternativen zu den etablierten Parteien), dient aber jetzt trotzdem hoffentlich als Wecksignal. Die Parteien müssen personelle Konsequenzen ziehen (Schulz, der gestern quengelndes Kleinkind spielte und keinen einzigen konkreten Verbesserungsvorschlag präsentieren konnte, darf zum Beispiel gerne weg) und sich auf ihre Kernkompetenzen besinnen.

Katja Kipping beispielsweise hat das in der Berliner Runde gestern versucht, indem sie das Thema „soziale Gerechtigkeit“ ausführen wollte, wurde dann aber von der Moderation grob mit den Worten „zurück zur AfD“ abgebügelt. Die selbe Moderation wehrte sich nur Minuten später vehement gegen den Vorwurf, über jedes Stöckchen der AfD zu springen und das Flüchtlingsthema unverhältnismäßig aufzublasen. Leider stimmt es aber nun mal doch und die Medien tragen daher eine Mitschuld, woraus sie hoffentlich auch Konsequenzen ziehen werden.

Man muss außerdem sehen, was im Osten schief läuft, statt eine neue Mauer um Sachsen zu fordern. Als Witz taugt das halbwegs, aber nicht, wenn man daraus keine Lehren zieht. Ich bin absolut keine Expertin für Ostdeutschland, aber selbst ich weiß, dass sich die Heilsversprechen nach der Wiedervereinigung für viele Ossis ins Gegenteil verkehrt haben. Das ist umso mehr schade, wenn man bedenkt, dass der Mauerfall immer noch eines der großartigsten Ereignisse in der Geschichte der Menschheit darstellt.

Die nächsten Jahre werden nicht leicht – aber es ist nicht so hoffnungslos, wie viele es (gerne?) darstellen. Es gibt Lösungswege – man muss sie nur gehen, statt dagegen zu polemisieren, weil einem das schon wieder nicht radikal hysterisch genug ist. Welche Lösung diese Leute zu präsentieren hätten, die jetzt jeden attackieren, der nicht schreiend im Kreis rennt, nur um am Ende wieder dort anzukommen wo er war, möchte ich mir auch gar nicht vorstellen.

Mir ist klar, dass jeder einzelne Satz dieses Artikels aus dem Kontext gerissen, verhöhnt und als neue Rechtfertigung für Nazis verstanden werden kann – allein schon deshalb, weil er nicht betroffen genug ist. Daran krankt letztendlich die linke Bewegung und wird so zum Teil des Problems.

Da sind mir Lösungen lieber. Packen wir es an.

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Wählt die PARTEI – alle anderen sind sehr schlecht!

Spät, aber nicht zu spät – dies ist mein Bekenntnis für die PARTEI, der ich in zwei Tagen meine Stimme geben werde.

Ich bin damit eines dieser privilegierten, amoralischen Wohlstandskinder ohne echte Probleme, im Kern verachtenswerter als die AfD. Oder vielleicht doch einfach nur eine prekär lebende intelligente Abgehängte, die nicht länger bereit ist, das kleinste Übel zu wählen?

Lange haderte ich – wie vermutlich die meisten aktuell – mit meiner Wahlentscheidung. Ich habe keine politische Heimat, bei der ich egal was auch passiert mein Kreuz mache, und das macht es nicht nur dieses Jahr sehr schwierig. Ich habe in den 13 Jahren, in denen ich wählen darf, meist grün gewählt, aber auch schon die SPD, die Piraten und einmal auch die Linken, als sie noch PDS hießen. Nur CDU und FDP waren für mich immer ein No-Go.

Am schlimmsten sind aber selbstverständlich die Faschos von der AfD. Nichtwählen war für mich noch nie eine Option, aber dieses Jahr habe ich es ernsthaft erwogen. Nur die AfD hielt mich davon ab. Irgendwas muss ich wählen. Nur: Was?

Letztendlich waren es diese unfassbare Arroganz und lächerlichen Schuldzuweisungen der letzten Wochen gegen die PARTEI und ihre Wähler, die meine Entscheidung fest machten. Vorher habe ich ihre Plakate und Aktionen gefeiert wie die meisten anderen auch, aber sie tatsächlich wählen wollte ich nicht, auch wenn der Gedanke ab und zu in meinem Kopf herum spukte.

Geht wählen! Nein, nicht so!

„Taktisch wählen“ ist das Schlagwort der Stunde, denn es reicht ja nicht, nicht die AfD zu wählen, sondern das RICHTIGE. Was das ist, wusste allerdings selbst Anna-Mareike Krause nicht, die mit ihrem kurzen Textchen auf Twitter über zweitausend Favs kassierte, dafür aber sicherlich mit keiner einzigen Person geredet hat, die sie darin so selbstgerecht charakterisiert.

Seitdem geht es Schlag auf Schlag, mit prominenter Unterstützung. Sogar Stefan Niggemeier verzichtet darauf, die unfassbaren Relativierungen und recherchefreien Behauptungen eines Martin Kaul in der TAZ auseinander zu nehmen und empfiehlt den Artikel lieber, denn es sind natürlich die 0,2% Wähler der PARTEI, die Sonntagabend Schuld sein werden am (vermutlich) zweistelligen Ergebnis der AfD und dagegen muss man ja was tun.

Den etablierten Parteien passt dieser (eingedenk ihrer Größe) maßlos überzogene Kreuzzug gegen die PARTEI durch vor allem linksorientierte Journalisten und selbsternannte Twitteraktivisten natürlich super in den Kram. Nebenbei hat man gleich auch allen anderen Wählern erklärt, die dieses Mal einer Kleinpartei ihre Stimme geben wollten, warum sie deswegen am Untergang der Menschheit Schuld sein werden, und direkt schon einen Schuldigen für die kommenden miserablen Wahlergebnisse gefunden.

Wie überaus angenehm! Jedenfalls deutlich bequemer, als sich selbst die Frage zu stellen, was man falsch macht, obwohl man doch vermeintlich zu den Guten gehört. Warum um alles in der Welt wird man trotzdem nicht gewählt?

Linke Identitätspolitik

Man hat ja als Wähler häufig das Gefühl, dass im Bundestag eigentlich überhaupt nicht gearbeitet wird. Umso überraschender kam vor einigen Monaten einfach so Leben in eine schon lange geführte Debatte: Nur um die Bundeskanzlerin vorzuführen, war es plötzlich möglich, innerhalb weniger Tage die „Ehe für Alle“ zur Abstimmung zu bringen.

Alle, auch ich, haben das Ergebnis gefeiert. Es freut mich für alle Schwulen und Lesben und auch für Deutschland insgesamt, weil es peinlich war, dass halb Europa dieses Gesetz schon hatte, wir aber nicht. Doch ich kann auch jeden verstehen, der nun mit hängenden Schultern vor dieser Schlagzeile steht und aus der letzten Reihe murmelt: „Und was ist mit mir?“

Anscheinend gibt es seit Jahren eine Mehrheit für linke Forderungen im Bundestag, nur hoppla, gemerkt hat es bis vor kurzem keiner. Ist es da ein Wunder, wenn jemand wie ich (40.000 Euro Studienkreditschulden, nie Bafög bekommen trotz alleinerziehender Arbeiter-Mutter, gegenwärtig mit 450-Euro-Mindestlohn-Job) sich tatsächlich abgehängt fühlt? Zusammen mit ganz vielen anderen in völlig anderen Lebenssituationen, für die auch überhaupt nichts getan wird?

Gleichzeitig nölen noch am Tag der erfolgreichen Abstimmung über die „Ehe für Alle“ Berliner Hipster ganz Twitter voll, weil ihnen das Ergebnis nicht weit genug geht. Denn was ist mit den vielen tausenden, ach, was sag ich – MILLIONEN Menschen in Deutschland, deren Geschlecht nicht männlich oder weiblich ist, den Leuten, die ihre polyamoren Beziehungen gerne auch legitimieren wollen, es aber nicht dürfen, und überhaupt, ist die Ehe nicht ein überkommenes Konstrukt, das genau wie der Kapitalismus abgeschafft gehört???

Es sind die selben immer unzufriedenen Verfechter einer akademisierten Identitätspolitik, die in jeder Hinsicht so kompromissbereit sind wie ein Backstein, aber jetzt plötzlich panisch die „Wahl des kleinsten Übels“ beschwören. Dabei wird genauso absolut und autoritär vorgegangen wie bereits seit Jahren und mit lächerlichen Seitenhieben gegen PARTEI-Wähler Stimmung gemacht. So ist ihr angebliches Geschlecht anscheinend immer eine Erwähnung wert, weil „männlich“ inzwischen in manchen Kreisen tatsächlich zum Schimpfwort verkommen ist.

Und weiter geht’s: „Eine Stimme für die PARTEI stärkt die AfD“, „Wer die PARTEI wählt, dem sind Flüchtlinge egal“ – vielleicht bald simpel verkürzt zu „Die PARTEI-Wähler sind Nazis“, wobei das vermutlich schon irgendeiner getwittert hat und ich hab’s nur nicht gesehen, weil ich von dutzenden radikallinken Accounts geblockt bin. Gründe dafür sind beispielsweise schockierende Aussagen wie die, dass Übergewicht ungesund ist.

Jeder Arbeiter, der einfach nur genug Geld verdienen will, um seine Familie zu ernähren, fasst sich da an den Kopf, aber so sieht linke Politik in den sozialen Netzwerken seit Jahren aus. In den Parteien ist es kaum besser. Radikal überzogene Forderungen meist ohne konkrete Pläne zur Umsetzung oder pure Untätigkeit, gleichzeitig das Kultivieren einer Geisteshaltung, bei der linke Kandidaten Filme mit sterbenden Deutschen suchen, obwohl sie für dieses dumme Kartoffelvolk eigentlich im Bundestag sitzen wollen – warum genau soll man die nun wählen?

Wir haben eine Regierungskrise

„Taktisch wählen“, das heißt im anderen Kontext auch: Wie muss man wählen, um die nächste Große Koalition zu verhindern? Lange Artikel wurden dazu geschrieben und Rechnungen aufgemacht für die simple Erkenntnis, dass man dann FDP oder die Grünen wählen muss, denn außer einer Jamaika-Koalition ist momentan sonst nichts möglich, solange man die AfD außen vor lassen will.

Was ist aber mit den Wählern, die keine Regierung unter konservativer Leitung haben wollen?

Die AfD, die aller Wahrscheinlichkeit nach über 10% aller Stimmen binden wird und für eine Regierung nicht in Frage kommt, verschärft das Problem erheblich. Tatsächlich haben wir aber schon seit Jahren eine waschechte Regierungskrise und niemand scheint’s zu merken oder die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Eine ganz ähnliche Situation liegt schon seit mehreren Legislaturperioden im Saarland vor. Es ist schlicht nicht möglich, eine nicht-konservative Regierung zu bilden. Die Saar-SPD unter dem Vollversager Heiko Maas, der für seine Unfähigkeit mit einem Bundesministerposten belohnt wurde, unterlag dreimal in Folge der CDU, auch weil die Linke, Lafontaine sei Dank, im Saarland stärker ist als in jedem anderen der alten Bundesländer, und die Saar-Grünen 2009 lieber mit der CDU kuschelten als eine rot-rot-grüne Koalition zu bilden.

Bei der Neuwahl 2012 war ich heilfroh, im Saarland nicht mehr wählen zu dürfen. Was hätte ich denn wählen sollen? Jede, wirklich JEDE Entscheidung hätte der CDU genützt.

Ähnlich trostlos sieht es jetzt auf Bundesebene aus. In meinen Augen ist ein Regierungswechsel so weit entfernt wie nie. Angela Merkel wird so lange im Amt bleiben, bis sie keine Lust mehr hat (oder stirbt). Wenn sie irgendwann abtritt, werden uns die 16 Jahre unter Kohl wie ein verlängertes Wochenende vorkommen. Schuld sind die linken Parteien, wozu ich auch die SPD zähle, die schon lange vergessen hat, was es heißt, sozialdemokratische Politik für Arbeiter zu machen, während der Rest nur damit beschäftigt ist, sich gegenseitig den Preis für die radikalste Traumtänzerei abzujagen.

Es ist auch dieser Verrat an klassisch linken Idealen, welche die AfD erst möglich gemacht hat.

Mehr als Protest

Ich verstehe vollkommen, dass viele beim Gedanken an AfD-Faschos im Bundestag das kalte Grausen überkommt. Trotzdem wähle ich die PARTEI. Trotz der Panikmache von allen Seiten, die da lautet: Wer eine Partei wählt, die aller Wahrscheinlichkeit nach unter 5% bleibt, stärkt alle anderen Parteien, welche die Sperrklausel überwinden und damit auch die AfD.

Nur deswegen eine der etablierten Parteien zu wählen, würde allerdings bedeuten, diese für den beschissenen Job, den sie machen, auch noch zu belohnen. Und wofür? Nachdem die AfD sicher einziehen wird, ist es mir ganz ehrlich scheißegal, ob sie am Ende 13,1% oder 13,3% erreicht. Anders als die ganzen Hysteriker glaube ich nämlich nicht, dass ein Einzug in den Bundestag mit diesem Ergebnis unsere Demokratie oder 70 Jahre Frieden in Europa ernsthaft bedroht.

Sie wird aber vermutlich noch stärker werden – und dann wird es wirklich brenzlig, wenn wir nicht vernünftig gegen steuern.

Meine Wahl ist eine Protestwahl – aber nicht nur. Es heißt, die PARTEI sei eine Satirepartei ohne Inhalte, aber das sehe ich entschieden anders. Satire existiert nicht im leeren Raum, sie braucht eine Projektionsfläche. Die PARTEI persifliert die aktuelle politische Lage, weil sie sie kritikwürdig findet, transportiert damit also sehr wohl Inhalt. Das Programm der PARTEI ist originär links und darin finde ich mich besser wieder als bei jeder anderen Partei.

Und ja – auch der Humor ist ein Faktor: Denn diese bissige, eklig autoritäre Gnadenlosigkeit, welche die radikalen Linken gegenüber jedem vermeintlichen Abweichler zur Schau stellen, macht die gesamte Bewegung einfach verdammt unsympathisch, um nicht zu sagen unwählbar.

Natürlich ärgert mich der Gedanke, dass meine Stimme am Sonntag vermutlich unter „Sonstiges“ laufen wird. So ist es eben immer in einer Demokratie: Jede Maßnahme nützt nur etwas, wenn genug Leute mitmachen. Das ist aber kein Grund, es nicht wenigstens zu versuchen oder bei anderen Leuten Überzeugungsarbeit zu leisten. So konnte ich schon zwei weitere Stimmen für die PARTEI sichern, worauf ich ausgesprochen stolz bin.

Ohne Kompromisse funktioniert keine Politik. Aber wenn sich alle gegen ihre Überzeugungen entscheiden, nur um die AfD zu verhindern, wird jeder Fortschritt oder auch nur eine ehrliche Fehlersuche vermieden. Wenn immer nur das kleinste Übel gewählt wird, wird das kleinste Übel immer übler.

Mit der AfD werden wir uns noch eine ganze Weile beschäftigen müssen. Die etablierten Parteien müssen durch eine Klatsche bei der Wahl zum Umdenken gezwungen werden, damit sie in Zukunft gegen die AfD bestehen können. Deshalb ist meine Entscheidung für die PARTEI weder amoralisch oder undemokratisch. Im Gegenteil. Ich halte es langfristig für das Beste, damit wir auch noch in ein paar Jahren ein regierungsfähiges Land ohne Beteiligung von Nazis haben. Und ich wähle sie, weil ich tatsächlich glaube, dass ihre Mitglieder eine gute und gerechte Politik machen würden, käme sie tatsächlich in den Bundestag. Das unterscheidet sie meiner Meinung nach von anderen Klein- oder Ein-Themen-Parteien wie dem Bündnis Grundeinkommen, das momentan auch viel Zulauf erhält.

Mir soll es Recht sein. Denn wer wirklich etwas gegen die AfD unternehmen will, kann meinetwegen jede andere Partei wählen, solange es sich nicht um CDU, FDP, SPD, Grüne oder Linke handelt. Denn diese Parteien sind einfach momentan sehr schlecht, wohingegen die PARTEI sehr gut ist.

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Wir lassen uns nicht instrumentalisieren!

Fuck you I won’t do what you tell me.“
– Rage against the Machine

Wir leben in einer Welt, in der Terror fast schon normal geworden ist. Was in anderen Teilen der Erde seit Ewigkeiten zwangsläufig zum Alltag gehört, ist in den letzten Jahren auch in Europa angekommen – sei es in Paris, Berlin oder erst gestern wieder London.
Das sorgt einerseits verständlicherweise für Unsicherheit, aber auch für gewisse Abnutzungserscheinungen. Es ist schlicht nicht möglich, über Monate und Jahre den Grad an Entsetzen aufrecht zu erhalten, der bei jeder einzelnen dieser Attacken eigentlich angebracht wäre. Das ist menschlich. Genauso menschlich ist es aber, plötzlich doch nochmal besonders fassungslos zu sein, wenn es jemanden oder etwas trifft, mit dem man sich in irgendeiner Weise verbunden fühlt.

baendchenAus diesem Grund war ich vorgestern dann im ersten Moment auch wirklich schockiert, als ich erfuhr, dass Rock am Ring wegen Terrorgefahr unterbrochen worden ist. Dabei hatte ich noch vor wenigen Tagen erst das neue Sicherheitskonzept kritisiert, das Taschen und „Behältnisse“ aller Art auf dem Gelände verbietet. (An dieser Kritik halte ich auch fest. Der Umstand, dass die verdächtigen Personen keine Gäste waren, sondern zur RaR-Truppe gehört haben, widerspricht mir da ja auch nicht wirklich.) Ich bin schon seit Jahren davon überzeugt: Rock am Ring ist als Großveranstaltung ein attraktives Ziel für Anschlagspläne und wer diese wirklich durchziehen will, der findet einen Weg.

Trotzdem traf mich die Meldung wie ein Amboss aus dem Nichts. Mehrere Bekannte sind gerade auf dem Festival, schickten mir Informationen oder baten selber um welche, da sie auf dem Campingplatz schlechtes Internet hatten. Unzählige Nachrichten flogen umher in diversen Whatsapp-Gruppen, daheim gebliebene Freunde machten sich Sorgen um die, die zum Ring gefahren sind, diese wiederum bemühten sich einerseits, die Leute zuhause zu beruhigen und anderseits, ihre überall auf dem Gelände verstreuten Kumpels auf den schnellsten Weg zurück zum richtigen Campingplatz zu lotsen – ein kleines Chaos, man kann es sich vorstellen.

Letztendlich war die Situation ja doch ungefährlich und die Unterbrechung nur eine vorsorgliche Sicherheitsmaßnahme. Und so ließ mein Schock am späteren Abend dann auch fast genauso schnell nach, wie er gekommen war. Mehr noch, ich grinste sogar bei dem Gedanken an die ungeplante, aber bestimmt hammergeile Party, die jetzt mit Sicherheit auf den Campingplätzen stieg (und wünschte mir ein bisschen, dabei zu sein – vielleicht pietätlos, aber die Wahrheit).
Tatsächlich lief es dann anscheinend genauso ab, wie ich mir das vorgestellt habe: Die Polizei lobte die Besucher für ihren geordneten Rückzug, es kam zu keinen Krawallen, alles lief friedlich ab. Nicht mal per Whatsapp hat irgendjemand gemeckert. Kann man ja eh nix dran ändern, gehen wir halt saufen. Das ist der Ring, wie ich ihn kennen gelernt habe.

Und vor allem ist das die Art Community, die für zwei Dinge keinen Platz hat: Hass und rechte Hetze. Genau das sind aber die einzigen Programminhalte der AfD, die sich natürlich innerhalb kürzester Zeit (als auch eigentlich noch kaum etwas zu den Hintergründen bekannt war) zu Wort meldete, fast, als hätte sie auf genau so eine Gelegenheit gewartet, um sich mal wieder als Retter der freien Welt aufspielen zu können. Vermutlich hatten diese Elendstouristen das Statement für den Fall des Falles schon vorbereitet in der Schublade.

Aus AfD-Sicht macht das natürlich Sinn: Terroranschläge, ob vereitelt oder ausgeführt, sind für sie Wasser auf die Mühlen ihrer Agenda und damit eigentlich das Beste, was ihnen passieren kann. Vermutlich hat ihnen bisher jeder Anschlag einen Zustrom an neuen Wählern beschert. Warum sich also jetzt nicht an Festivalbesucher anbiedern? Die müssen doch alle richtig Kochen vor Wut oder schlottern vor Angst. Da kann man ansetzen, da geht doch was!

Rock und Metal haben ja in manchen linken Kreisen einen Macker-Ruf. Für die ein oder andere alteingesessene Band mag das ja sogar stimmen. Tatsächlich ist die Nu-Metal-Szene (und alles, was da musiktechnisch noch so dranhängt), die jahrelang den Ring dominiert hat, aber die toleranteste, freundlichste, lustigste Szene, in die ich je Einblick haben durfte.

Ich will nicht sagen, dass die Szene unpolitisch ist. Bands wie System of A Down, Rage against the Machine oder Bad Religion sind definitiv nicht unpolitisch. Auch fiel die Hochzeit dieser Musik in die frühen 2000er, erlebte also den 11. September, den Afghanistan-Feldzug, den Irakkrieg etc.pp. Es wurde viel gegen den Krieg gesagt und gesungen. Als George W. Bush von der „Achse des Bösen“ sprach, schlossen sich mehrere Stars zusammen und konterten mit der Gründung der „Axis of Justice“. Da ging so einiges, und das meiste war cool.

Nein, die Szene ist nicht unpolitisch – doch vom Standpunkt politisierter Kreise aus wirkt das vielleicht so, weil vieles eher diffus klingt. Aber nur weil man keine Demos organisiert oder in einem wöchentlichen Sitzkreis darüber reflektiert, welche Begriffe jetzt am wenigsten offensive sind, ist man noch lange nicht gleichgültig gegen Hass. Und vor allem ist keine einzige Person, die ich auf dem Ring kennen gelernt habe, wirklich so blöd, auf diese plumpen Anbiederungsversuche der AfD rein zu fallen!

Ich meine… ernsthaft!? Die besorgten Bürger, aus welcher die AfD-Wählerschaft besteht, sind dieselben, die nach den Schulamokläufen der 2000er gegen unsere Musik gejault haben. DIE haben das vielleicht vergessen, aber WIR nicht. Ihr könnt über „Fake News“ heulen, so viel ihr wollt, aber Tatsache ist, dass ihr, wenn ihr keine Argumente habt, aber dringend einen Schuldigen braucht, beängstigend gewalttätige Songtexte auch gerne mal einfach so erfindet!

Was, das war ja gar nicht die AfD, die gibt es ja noch gar nicht so lange? Natürlich nicht! Aber es ist derselbe Menschenschlag: erzkonservative Griesgräme, die alles ablehnen, was ihnen fremd ist und sie nicht kapieren. Leute, die Männer mit langen Haaren, verzerrte Verstärker und Flunkyballturniere bis vorgestern am liebsten verboten hätten! Aber jetzt ist plötzlich alles anders, weil sie glauben, die Menschen, die sie gerade noch wie Abschaum behandelt haben, könnten sich als Verbündete eignen, weil Mitglieder einer anderen Gruppe, die sie immer noch am allermeisten hassen, ein Festival gestört haben.

Aber das funktioniert nicht. Ich war siebenmal auf Rock am Ring und erlaube mir jetzt einfach mal im Namen aller Ringrocker zu sprechen: Wir lassen uns von euch nicht instrumentalisieren. Wir wollen euch nicht und wir brauchen euch nicht, nicht in unseren Parlamenten und auch nicht als Retter unserer „Lebensweise“, die ihr, ihr ach so braven Kleingartenbesitzer, bisher doch so krank und brutal und pervers fandet. Und das könnt ihr gerne weiterhin tun, denn WIR finden euch auch scheiße!

Ich bin froh, dass am Ring alles wieder in Ordnung ist und anscheinend alle Spaß haben. Denn darum geht es bei einem unserer größten Festivals, egal wie brutal und gewalttätig viele unserer Bands für Helene-Fischer-Fans auch klingen: um Spaß, der auch durch eine kleine Unterbrechung nicht ernsthaft gestört wird. Und das zusammen mit 80.000 anderen Leuten, egal woher die kommen oder welche Hautfarbe oder Religion die haben. Das ist nämlich alles unwichtig, denn jeder Mensch ist cool, solange er einen guten Musikgeschmack hat!

Ihr seid die, die immer nur nach unten treten und alles hassen und fürchten, was nicht Mainstream ist. Aber das, ihr Arschlöcher, war noch nie unsere Art, denn zu oft haben wir auch schon den ein oder anderen Tritt abbekommen. Wir boxen lieber nach oben. Und vor allem haben wir keine Angst, was das einzige ist, von dem eure miese kleine Partei zehrt. Also bitte tut uns den Gefallen und nervt eine andere Community, denn bei uns habt ihr keine Chance!

Denn auch wenn viele Ringrocker auf den ersten Blick unpolitisch sein mögen, hat es doch einen Grund, weshalb die Toten Hosen oder die Ärzte gefühlt jedes Jahr am Nürnburgring spielen, die Onkelz aber noch nie.

Wenn du den Schmerz ein wenig lindern willst, freue ich mich über eine kleine Spende via Paypal in Form einer Tasse Kaffee. Nur brauche ich in diesem Fall Schnaps, aber das ist hoffentlich auch ok.

Kartoffeliges Handball

Handball, ne? Handball geht mir ja eigentlich vollkommen am Arsch vorbei. Zwar habe ich das EM-Finale gesehen, aber auch nur, weil ich arbeiten musste und es in der Kneipe lief. Ach ja, und einmal, als ich mir vornahm, jeden Tag Sport zu treiben, habe ich mir die Termine für das Uni-Frauenhandball rausgesucht, bin dann aber doch nicht hingegangen, weil das wenige Wochen vor einer Wandertour war und ich Angst hatte, mir die Bänder abzureißen, weil Handball so ein verletzungsintensiver Sport ist.

Das war’s auch schon mit persönlichen Berührungspunkten. Trotzdem stolperte ich über diesen Artikel und tat ihn mir in Gänze an:

Wolfram Eilenberger: Eine Alternative für Deutschland

tl;dr: Der machohafte Brutalosport Handball bietet der deutschen Volksseele genau das, wonach es sie gelüstet, nämlich machohafte Brutalität, womit Handball plötzlich die deutscheste aller Sportarten ist, viel besser als der „feminisierte“ Fußball.  Wen wundert es da, dass die gesamte Mannschaft aus echten doitschen Jungs besteht? Es weiß doch jeder und das hier ist nur der allerneuste Beweis, dass Deutschland eine rassistische Republik voller dämlicher Kartoffelköppe ist.

Eine journalistische Glanzleistung. NICHT.

Der Autor flachst auf Twitter, hiermit eine „kleine Probebohrung in die aktuale [sic] Volksbefindlichkeit“ vorzunehmen. Mit anderen Worten: ZEIT ONLINE räumt extra Platz frei für einen Pseudophilosophen, der zugibt, einfach nur provozieren zu wollen.

Wobei, das wäre immerhin noch besser als die Alternative: Dass er diesen unfassbar süffisanten Müll tatsächlich ernst meint!

Ich las vor ein paar Tagen auf Twitter die Formulierung „Besorgte Bürger von links“. BBVL sind radikale Vollidioten, die Donotlink verwenden, Bomben feiern, solange sie auf Deutsche fallen,  jeden haten und blocken, der nicht ihrer Meinung ist, jeden haten und blocken, der findet, dass haten und blocken eine etwas überzogene, um nicht zu sagen leicht faschoartige Reaktion auf eine simple Meinungsverschiedenenheit ist und jeden für einen potentiellen Nazi halten, der sich ein Länderspiel ansieht und es wagt, dabei zu jubeln. Oder mit anderen Worten:

linke logik
www.erzaehlmirnix.wordpress.com

 

Besorgte Bürger von rechts finde ich unglaublich scheiße. Besorgte Bürger von links allerdings auch.

Haben wir in Zeiten von PEGIDA, der AfD und Terroranschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte nicht vielleicht ein bisschen was anderes zu tun, als in jeder Handlung eines Deutschen oder einer Gruppe von Deutschen irgendwelche Nazihintergründe hineinzuphantasieren und dabei dann auch noch gleich einen Rundumschlag gegen ganz Deutschland zu machen? Und wundert sich noch irgendeiner, dass viele Leute zwar keine AfD wählen, mit linken Parteien aber auch nichts mehr anfangen können?!

Ich bin selber links und SEHR besorgt – darüber, dass so eine unfassbar unverhältnismäßige Scheiße mal wieder geeignet ist, die linke und antifaschistische Bewegung zu diskreditieren als ein Auffangbecken für dauerbeleidigte, elitäre, nie zufrieden zu stellende, ständig neue Diskriminierungsformen erfindende, dabei aber im Austeilen ganz große pseudophilosophische Hipster-Nervbacken, die noch dazu Wolfram heißen!!!

Ich musste im Übrigen lediglich die Seite der deutschen Handball-Bundesliga aufrufen, Wikipedia anschmeißen und ein bisschen zählen, um zu erfahren, dass bei den momentan fünf führenden Mannschaften (Rhein-Neckar Löwen, THW Kiel, SG Flensburg, MT Melsungen, Füchse Berlin) von 96 Spielern 56 keinen deutschen Pass haben.

handball
Das sieht bei Flensburg zum Beispiel so aus.

Zum Vergleich: In der Fußball-Bundesliga sind bei Bayern München, Borussia Dortmund, Hertha BSC Berlin, Schalke und Bayern Leverkusen derzeit von 135 Spielern 66 keine Deutschen (plus zwei mit doppelter Staatsbürgerschaft). Ups… da ist die Quote bei den Handballern ja sogar besser?! Kann der Herr Autor bei diesem Ergebnis noch Fußballfan (Bayern München übrigens. BAYERN MÜNCHEN.) bleiben?

Das war so einfach, das kann man nicht mal Recherche nennen! Und trotzdem wohl zu schwer für den Wolfram – das Feindbild könnte ja Risse bekommen!!!

Wobei natürlich zu erwähnen ist, dass die meisten dieser nichtkartoffeligen Spieler beim Handball aus Skandinavien kommen, was dann ja wieder ins „nordisch-arisierte Bild“ passt. Man muss bei dem Wolfram vom „Philosophie Magazin“ nicht mal Deutscher sein, um durchzufallen – es reicht schon, wenn man nur wie einer aussieht!

Vielleicht – nur MÖGLICHERWEISE – gibt es keine Spieler mit Migrationshintergrund in der deutschen Nationalmannschaft, weil diese Mannschaft trotz EM-Sieg keine Ausnahmestellung genießt, wie das beim Fußball der Fall ist, und darum schlicht keiner Bock hat, seine Nationalität aufzugeben, nur um bei einem zweitklassigen Team, das einmal Glück gehabt hatte, mitspielen zu können – und das auch noch in einer vergleichsweise wenig lukrativen Randsportart wie Handball?!

Aber natürlich ist es viel einfacher, alle Spieler für Nazis zu halten, für die das Spielen in ihren Vereinen dann wahrhaft unerträglich sein muss.

Der Wolfram: Mein heutiger Beweis für das immer öfter zu beobachtende Phänomen, dass manche Leute so dermaßen links sind, dass sie rechts wieder rauskommen!

 
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