Game of Thrones – [positive Kritik not found]

Spoilerwarnung bis zur aktuellen Folge (Season 4, Episode 3). Leichte Spoilerwarnung für Nichtbuchleser, aber ich versuche mich auf ein Minimum zu beschränken.

Leute, ich bin megamäßig angepisst. Das hat in diesem Fall zwar etwas gedauert, aber nun hätte ich nicht übel Lust, zu den Drehorten von Game of Thrones zu fahren und und dort die gottverdammten Sets abzufackeln.

Wisst ihr, bis letzte Woche hatte ich fest geplant, endlich (der Plan steht schon seit der dritten Staffel im letzten Jahr) die feministische Kritik an dieser Ausnahmeserie in einem langen Artikel so richtig auseinander zu nehmen, denn ich mag die Serie und teilte die Kritik nicht. Ich wollte auf den völlig hanebüchenen Vorwurf eingehen, die Serie würde – wieder mal – keine starken weiblichen Charaktere bieten. Ich wollte darlegen, wie dämlich es ist, der Serie Homophobie vorzuwerfen, nur weil George R. R. Martin sich entschlossen hat, kein Gleichberechtigungs-Winterwunderland zu erschaffen, welches die gesellschaftlichen Umstände, Sitten und Gebräuche von Westeros völlig ignorieren würde. Und ich wollte versuchen zu erklären, warum die Darstellung von Vergewaltigung, wie sie z.B. Daenerys in der ersten Staffel immer wieder erleiden muss, nicht notgedrungen zu verurteilen und voyeuristisch ist, nur weil es halt IMMER einen Wichser geben wird, der sowas geil findet, statt verdammt noch mal etwas Mitgefühl aufzubringen.

Dann kam die letzte Folge. Und mein ganzes schönes Konzept krachte völlig zusammen.

In Folge 3 wird Cersei von ihrem Bruder und (ehemaligen) Geliebten Jaime vergewaltigt. Ich konnte erst nicht glauben, dass dies wirklich passiert. Fassungslos wartete ich während der ca. zweiminütigen Szene auf irgendetwas, was diese Grässlichkeit stoppen würde. Aber es passierte nichts. Und kaum wurde abgeblendet, schlug ich die Hände über den Kopf zusammen und stöhnte: „Das wird SO VIELE Diskussionen geben!!!“

Dem war so, obwohl ich mich ein paar Tage lang stur und absichtlich nicht damit befasst habe. Doch jetzt ist Schluss. Ein einziger Artikel, über den ich gestolpert bin, hat einen regelrechten Damm gebrochen und nun könnte ich wirklich platzen vor Wut.

Es gibt zwei große, GROSSE Probleme mit dieser Szene. Das erste, das offensichtlichste Problem besteht darin, dass Regisseur Alex Graves behauptet, es wäre keine Vergewaltigung. Well… dann ist ja alles in Ordnung. NICHT!!!
Wenn er darüber labert, dass der Sex „gegen Ende einvernehmlich wird“, beschreibt er eine recht verbreitete Art der, nun, nennen wir es „sexuelle Eroberung“, im filmischen Kontext (und ich bin überzeugt davon, dass so etwas schon öfter in Filmen dargestellt wurde, als es in der Realität überhaupt vorkommt). Er hatte wohl sowas im Sinn:

Pussy Galore (ach… no comment) erwidert den Kuss am Ende und das, was danach kommt (man geht davon aus, dass sie danach Sex hatten, aber es wird dann wohl abgeblendet, so dass man es nicht mit Sicherheit wissen kann) offensichtlich. Verbalisiert käme wohl sowas unglaublich dämliches raus wie „Nein, James, nicht, nein, nein… oh… oh, ja! JA!“ Ich kann zwar ein Stück weit nachvollziehen, warum manche auch mit solchen Szenen Probleme haben – man kann ja nicht wissen, ob der gute James aufgehört hätte, wäre sie NICHT plötzlich dahin geschmolzen – aber für mich ist das keine Vergewaltigung.

Es wäre demnach auch bei Cersei und Jaime für mich keine Vergewaltigung gewesen, hätte sie so reagiert. Genau darauf wartete ich dann auch die ganze Zeit. Selbst kleine Anzeichen hätten mir ja schon genügt. Man ist ja anspruchslos. Aber die gibt es nicht. Die Szene ist von hinten bis vorne eine Vergewaltigung.
Nach einem (einvernehmlichen) Kuss, den Cersei abbricht, zischt Jaime was von Liebe, packt Cersei, reißt ihr Kleid (oder ihren Unterrock) kaputt, drängt sie schließlich zu Boden. Cersei wehrt sich mit Taten und Worten („stop it, stop it“, „it’s not right“, „no“), fängt an zu weinen und zu schluchzen, verzieht das Gesicht vor Schmerz, dreht es (mit geschlossenen Augen) weg. An einer einzigen Stelle, als beide noch stehen, scheint sie kurzzeitig ein wenig, äh, zugeneigter, aber das erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, weil sie danach offensichtlich weiterhin keinen Sex will. Jaime interessiert ihr Geschluchze nicht („I don’t care“).
EINE – VERGEWALTIGUNG. Ganz klar. Genauso klar ist die darauf folgende feministische Kritik. Aber nicht nur Feministinnen sehen das so. Und selbst Idioten, die nicht kapieren, warum die Szene scheiße ist, sehen die Vergewaltigung. Wie um alles in der Welt kann Graves behaupten, es sei keine?!

Nehmen wir mal an, Graves lügt nicht, weil er jetzt so viel Kritik aushalten muss (armes Hascherl!), wenn er sagt, dass die Szene einvernehmlich geplant gewesen war. Dann hätte ich da eine Frage: Mr. Graves, warum sind Sie so ein unglaublicher Loser?! Wie kann man seine Intention als erfahrener Künstler so grandios verfehlen?! Denn ein Regisseur ist IMMER die letzte Instanz – in diesem Fall nach der Vorlage von George R. R. Martin, den Drehbuchschreibern und den Schauspielern. ER IST DER VERANTWORTLICHE. Und als solcher hat er einfach nur himmelschreiend versagt. Er ist ein Versager. Und offensichtlich ein blödes Arschloch, das nicht den Unterschied zwischen einer wenig hübschen, aber nicht vollends verwerflichen „Sie mag erst nicht und dann ja doch“-Sexszene und einer offensichtlichen Vergewaltigung kapiert!!!

Das ist eine Problematik, die erst durch sein dämliches Kommentar so schlimm geworden ist – aber es sieht noch wesentlich beschissener aus, wenn man die Bücher kennt.

Offensichtlich kann sich das verlinkte Basler Provinzblatt keinen Autoren leisten, der die gottverdammten Bücher gelesen hat. Angeblich sei die Szene nur deshalb kritisiert worden, weil sie sich so nicht in der Vorlage findet und darum sei das alles ja wieder mal nur feministische Hysterie und #aufschrei und höhöhö, kuck dir mal die frustrierten Emanzen an.

Tja, DIESE frustrierte Emanze hier HAT die Bücher gelesen. Auch dort ist die Sexszene an Joffreys aufgebahrter Leiche nicht gerade ein Ausbund an Romantik. Im Buch kehrt Jaime erst an dieser Stelle aus seiner Gefangenschaft zurück und fällt, kaum wird er Cersei ansichtig, von Lust übermannt über sie her. Auch hier fragt er nicht erst nett, ob sie mit ihm schlafen will, aber sie öffnet sich für ihn und empfängt ihn willig. Ja, nicht gerade supi, aber keine Vergewaltigung.

Aber das ist nicht das Problem. Es geht nicht darum, dass ein einvernehmlicher Verkehr für die Serie zu einer Vergewaltigung umgeschrieben worden ist (obwohl, wie ich finde, die Frage danach, warum die Macher glauben, so etwas sei nötig, durchaus legitim ist). Es geht auch nicht darum, dass die Serie von der Vorlage abweicht. Das ist ja schon öfter passiert und interessiert außer ein paar Puristen keine Sau. Einige der Änderungen fand ich sogar extrem gelungen, so dass die entsprechenden Szenen in meinen Augen sogar besser waren als in den Büchern. So bin ich auch sehr damit einverstanden, dass in Daenerys‘ Hochzeitsnacht ebenfalls eine Vergewaltigung stattfindet (dies ist offensichtlich, es sei denn, man gehört zu den armseligen Gestalten, für die es keine Vergewaltigung ist, wenn eine völlig verzweifelte Frau in Angesicht ihres Riesen von Ehemannes bemerkt, dass sie komplett chancenlos ist und sich daher nicht wehrt), obwohl der Verkehr im Buch als einvernehmlich geschildert wird. Im Buch wird Daenerys genau wie in der Serie nicht gefragt, ob sie Khal Drogo heiraten will, ist aber dort erst 13 Jahre alt – lächerliche Vorstellung, sie würde dem Sex in ihrer Hochzeitsnacht freudestrahlend zustimmen, zumal die folgenden Zusammenkünfte dann wieder als nicht-einvernehmlich beschrieben werden. Das hat im Buch schlichtweg keinen Sinn gemacht, daher ist es gut, dass sie das geändert und eine wirklich starke, sehr gut gespielte Szene daraus gemacht haben, in der die ganze Ausweglosigkeit von Daenerys‘ Situation eindrücklich deutlich wird.
Es geht auch nicht einfach nur darum, dass eine Vergewaltigung dargestellt wird. Das war nicht das erste Mal in der Serie und wird wohl auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Die gesamte Serie ist ausgesprochen brutal – dämlich, ausgerechnet Vergewaltigungsszenen anzuprangern, solange sie nicht voyeuristisch ausgeschlachtet werden.

Nein, die Szene ist deshalb zum Kotzen, weil sie damit mal so eben nebenbei Jaimes Charakter vollständig zerstört.

Jaime ist am Anfang der Serie ein Arschloch. Ein arroganter Wichser, so ein echter Lannister halt, der nicht nur Ned Stark angreift, sondern sogar vor seiner eigenen Familie nicht halt macht, wenn er, um zu fliehen, den Verwandten, der zu ihm in seinen Käfig gesperrt wird, mal eben umbringt (das hat sowieso keinen Sinn gemacht, denn dieser altbekannte „kranker Mitgefangener“-Trick hätte auch funktioniert, hätte er seinen Cousin oder wer der Typ war einfach darum gebeten, sich tot zu stellen). Erst der Verlust seiner Hand, aber vor allem seine Wanderschaft mit Brienne läutet einen Wandel ein.
Überhaupt – Brienne. In der 3. Staffel unterhält er sich mit ihr noch darüber, wie ekelhaft Vergewaltigung ist und rettet sie dann auch noch vor einer eben solchen, und jetzt vergewaltigt er mal so eben die Liebe seines Lebens?! Aber nee, ich vergaß: Es war ja alles total einvernehmlich *kotz*

Wer die Bücher nicht gelesen hat und vielleicht nicht mal weiß, dass die Szene im Buch anders ist, der wird nicht verstehen, warum das so unglaublich schrecklich ist. Es sah dann halt eben zwar so aus, als hätte Jaime sich gebessert, aber tja, alte Gewohnheiten, ne? Ist er wohl doch ein Arschloch, Lannister halt.
Genau das ist er eben nicht. Hier muss ich leider ein bisschen spoilern, also nicht weiter lesen, wenn ihr minimale Ausblicke auf das Kommende nicht lesen wollt. Fakt ist, dass so ziemlich alle Charaktere der Reihe nicht eindeutig gut oder eindeutig schlecht sind, sondern jeder gute und schlechten Anteile hat. Jaime war am Anfang ziemlich eindeutig schlecht (davon abgesehen, dass er mal eben so ganz King’s Landing gerettet hat, wofür ihm nie gedankt wurde), ein Charakter, den ich mit Vergnügen gehasst habe, entwickelt sich aber stark. Bis dato (die Reihe ist ja noch nicht beendet) hat sich das noch nicht sehr in konkreten Taten ausgedrückt, aber als Point-of-View-Charakter, also ein Charakter, aus dessen Sicht Teile der Handlung geschildert werden, wird ein Einblick in seine Innenwelt gewährt und die ist eindeutig.
Besonders beeindruckend ist hierbei sein Verhältnis zu Cersei. Nachdem er sich so nach ihr gesehnt hat und seine Sehnsucht sich in ihrem einvernehmlichen Sex entladen hat, wird ihm im Folgenden immer mehr bewusst, was für ein schrecklicher Mensch Cersei eigentlich ist – liebt sie aber immer noch. Das ist ein schmerzvolles Dilemma und eine vielschichtige Charakterzeichnung, die einfach großartig ist. Allerdings typisch für die Reihe – ein Grund, weshalb ich sie so liebe und warum sie so erfolgreich ist.

Die Macher der Serie nun haben das alles ab Jaimes Rückkehr sehr zuverlässig versaut. Keine Ahnung, warum sie die Sexszene direkt bei seiner Ankunft gestrichen haben – ich hatte die (wie ich jetzt weiß idiotische) Hoffnung gehegt, sie wollten vielleicht einfach den Titten- und Sexcontent ein bisschen zurück schrauben. Das allein wäre jedoch noch vertretbar gewesen. Schlimm wurde es erst, als Jaime sich im Folgenden – WOCHEN nach seiner Rückkehr – versucht, an Cersei ranzumachen und sie dies beständig abblockt. Sie knallt ihm sogar an den Kopf, dass er sich nicht genug Mühe gegeben habe, schneller zu ihr zurück zu kehren, wohlgemerkt aus seiner GEFANGENSCHAFT. Das findet sich so zwar auch im Buch, allerdings nur als verbitterte und typisch egozentrische Gedanken Cerseis in den Teilen, die aus ihrer Sicht geschildert worden sind.
Mir hat das überhaupt nicht gefallen, wird doch damit Jaimes intrinsische Motivation aus den Büchern zu einer extrinsischen. Er ändert sich nicht langsam, weil er selbstständig merkt, dass Cersei eine saublöde Kuh ist, sondern weil sie so asozial mit ihm umgeht. Damit wird diese wunderbar beschriebene Charakterentwicklung zu einer reinen Trotzreaktion auf Cerseis Arschigkeit. Und das ist unglaublich scheiße!!

Dennoch wird diese Entwicklung zum Guten wohl auch in der Serie so beschrieben werden – und genau deshalb ist die Vergewaltigung so schlimm. Die einzige Möglichkeit, das wieder hinzubiegen, wäre wirkliche, ehrliche Reue; wenn die Vergewaltigung ein letztmaliges Zurückfallen in alte, böse Verhaltensmuster gewesen wäre und der letzte Anstoß, den Jaime braucht, um sich vollends in Richtung „gut“ zu entwickeln. Zwar wäre das immer noch eine selten schreckliche und beschissene Art, seine Wandlung zu initiieren, aber es hätte wenigstens noch leidlich funktioniert.

Tja, ratet mal, warum das so nicht kommen wird?! Ganz genau: Weil der Sex ja EINVERNEHMLICH gewesen war! Und weil Arschloch-Regisseur Graves ja so dermaßen davon überzeugt ist, KANN Jaime seine Gewaltanwendung ja gar nicht bereuen. Warum auch, wenn es einvernehmlich war?!

Ist damit klar, warum die Szene so unendlich beschissen ist? Die Szene wird im Folgenden vermutlich ignoriert werden, eine wirkliche Auseinandersetzung wird nicht statt finden. Und Jaime wird sich von seiner schrecklichen Schwester abwenden, weil er ja so viel besser ist als sie, und zum Sympathieträger. Ein Vergewaltiger. Bravo. Einfach nur toll gemacht, ihr Vollidioten. This is how you ruin a character.

Gleichzeitig ist damit auch Cerseis Charakter total kaputt. Sie ist eine furchtbare Frau, eine arrogante Zicke, ein intrigantes Miststück, eine schreckliche Diplomatin und ein grausamer Mensch. Aber jetzt kann ich sie nicht mehr hassen. Auch DAS haben die Macher versaut.
Natürlich kommen schon die Assis angekrochen, die meinen, Cersei hätte es halt verdient, eben weil sie so scheiße ist. So wie auch im echten Leben immer Rechtfertigungen gesucht werden, warum ein Vergewaltigungsopfer ja doch irgendwie selbst Schuld ist. Yay, victim blaming galore. Mal was ganz neues!!

Man mag argumentieren, dass dies ja auch Vielschichtigkeit sei – wenn man bösen Charakteren böse Dinge zustoßen lässt. Aber wisst ihr, das ist schwer. Offensichtlich ja ZU schwer für die Verantwortlichen. Zumal es vermutlich keine großartigen Auswirkungen auf Cersei haben wird, denn mit ihren vielen Hör-aufs hat sie ja zugestimmt. Meine Fresse, ist das einfach nur so schlecht!!

Somit wird des billigen Schockeffekts wegen mal eben so ein Bild dem Zuschauer implementiert, das für das fortgesetzte Leid vieler Vergewaltigungsopfer verantwortlich ist. Und MIR hat es den Spaß an einer meiner Lieblingsserien versaut. Das ist natürlich im Vergleich keine Tragödie, aber es kotzt mich trotzdem an. Und nun habe ich, obschon ich so lange geplant hatte, die Serie vor Vorwürfen zu verteidigen, das dringende Gefühl, die ganze Zeit im Hinblick auf die für die Handlung völlig unnötigen Nacktszenen, die vielen so bemüht expliziten Gespräche und dieses ganze Setting um Littlefingers Puff erstens etwas blauäugig und zweitens zu nachsichtig gewesen zu sein. Ich meine, wenn man sich als Mädchen in Jungsdomänen herum treibt (zumindest halten die Macher dieser Serie Fantasy offensichtlich für ein Jungsgenre), wie ich es schon mein ganzes Leben lang tue, dann muss man einiges hinnehmen. Man stumpft ab, verdreht nur die Augen, wenn Wonder Womans Titten mal wieder völlig überdimensioniert und unrealistisch gezeichnet werden oder Steel Panther von Schlampen und Nutten singen. Man akzeptiert den Fanboyservice in einer solchen Serie, auch wenn HBO das eigentlich nicht nötig hat und ganz klar ist, dass ein solcher Erfolg gar nicht möglich wäre, hätte die Serie nicht auch viele weibliche Fans.

Aber offensichtlich sind HBO seine weiblichen Fans egal, wenn sie es zu Anfang jeder Staffel gerade mal 13 Minuten (3. Staffel) bzw. 11 Minuten (4. Staffel) aushalten, bis die erste von Littlefingers Nutten ihre nackten Titten durchs Bild schwingt.

Und jetzt das. Eine für den Handlungsverlauf und die Charakterentwicklung völlig kontraproduktive Gewalttat, die angeblich keine ist, und darum auch nicht als solche behandelt werden wird, mit keinerlei Auswirkungen auf die Beteiligten. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.

Ich bin ehrlich: Ich werde mir die Serie weiter ansehen, weil der Rest einfach immer noch viel zu gut ist. Noch habe ich auch einen winzigen Rest Hoffnung, dass es anders weitergehen wird, als ich es hier vorhergesagt habe. Die neue Folge kommt schließlich schon heute Nacht und eine Frau hat Regie geführt. Ob das irgendwas ändern wird, bezweifle ich, zumal ich nicht weiß, wie die Serie gedreht wird (chronologisch oder parallel) und ob sie die Endfassung der letzten Folge überhaupt sehen konnte, bevor die 4. Folge gedreht worden ist. Möglicherweise hat sie sich auf die reine Beschreibung verlassen (müssen) und dachte auch, das alles wär ja so super einvernehmlich abgelaufen.

Aber ein Stück weit ist die Serie für mich nun wirklich ruiniert – und das finde ich so unglaublich scheiße.

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