Too much information, oder: Die vielleicht einzig richtige Antwort auf eine sehr alte Frage

Draußen: Strahlender Sonnenschein und T-Shirt-Wetter, Drinnen: Klein-Robin, vor einem Berg Literatur für ihre Examensarbeit sitzend, völlig mit den Nerven runter.

Mitbewohner David hört sich mein Rumgeflenne an und schickt mich schließlich rigoros zu einem Spaziergang, um „den Kopf frei zu bekommen“. Ich beuge mich schicksalsergeben und ziehe mich an.

Während ich, fertig zum Ausgang, da stehe und noch das Kabel zu meinem Ipod entwirre, entfährt es mir, als Fortsetzung meines vorherigen Gejammers: „…und außerdem höre ich seit Tagen nur das Weihnachtsalbum von Bad Religion! Was ist nur los mit mir?!“

Mitbewohner David, mild lächelnd: „Hast du vielleicht deine Tage?“

Ich, ohne darüber nachzudenken: „Nein, ich bin eigentlich gerade so ziemlich in der Mitte von meinem Zyklus!“

Mitbewohner David: „…okay.“

Es folgte ein stummer, leicht irritierter Blickwechsel zwischen uns.

Dann bin ich halt spazieren gegangen.

Wenn du den Schmerz ein wenig lindern willst, freue ich mich über eine kleine Spende via Paypal in Form einer Tasse Kaffee. Nur brauche ich in diesem Fall Schnaps, aber das ist hoffentlich auch ok.

Lebenszeichen – Kurzimpressionen

Internet wieder da. Ich dennoch fleißig. So irgendwie. Für euch ein paar Kurzimpressionen:


Mitbewohner David: „Wolltest du nicht was arbeiten?“

Ich: „Aaaach, und wolltest du nicht, äh… mir nen gottverdammten Kuchen backen!?“


Uni-Bibliothekarin: „Überfällig ist jetzt noch dieses Buch.“

Ich (den PC-Monitor anstarr): „Das hab ich doch gerade zurück gegeben.“

Uni-Bibliothekarin: „Oh! Dann ist es nicht rausgebucht worden…“

Sie durchsucht den Rückgabestapel nach dem Titel, ich eile zur Hilfe.

Uni-Bibliothekarin: „Also es war irgendwas mit „Comic“!“

Ich: „…“

Hinweis: Allein in meiner Literaturliste taucht in den Titeln 43 Mal „irgendwas mit Comic“ auf…


Uni-Bibliothekarin (entgeistert): „Ich… ich verstehe das nicht! Sie haben jetzt so viele Bücher zurück gegeben, aber laut Computer haben sie trotzdem noch siebzehn ausgeliehen!“

Ja, wie kann denn sowas sein. Denk mal scharf nach, Alter!! O.O


Ich (zu meiner Dozentin): „Legman sah das völlig anders als andere Kritiker. Er war der Meinung, dass die der amerikanischen Gesellschaft inhärente Gewalt nur Ausdruck unterdrückter Sexualität ist… Er hätte also gerne weniger Gewalt in Comics gesehen, dafür aber mehr Sex.“

Dozentin: *kichert wie ein kleines Mädchen*

Ich: o.O


Mitbewohner Dave: „Du willst also gar keinen Alkohol mehr trinken, bis du fertig bist?“

Ich: „Ja.“

Mitbewohner Dave: „Okay. Find ich gut.“

Ich: Für nur einen Tropfen köstlichen kalten Bieres könnte ich jeden in diesem Zimmer umbringen.


Danke an alle, die mir die Daumen drücken. Wenn ihr mich außerdem ein bisschen unterstützen wollt, freue ich mich über eine kleine Spende via Paypal in Form einer Tasse Kaffee. Uuuund weiter geht’s!

Man stellt sich nicht gegen das Schicksal – Blogpause!

Ich hätte es früher erkennen müssen, doch nur weil ich ein wenig langsam bin, bin ich noch längst nicht komplett verblödet – die Götter haben gesprochen und ich habe es nun verstanden!

Ich sag nur: Examensarbeit. Die Deadline ist nahe, passiert ist noch nicht viel. Dazu wird es allerdings höchste Zeit, wenn nur nicht diese ganzen Ablenkungen wären…

Aber irgendjemand – vielleicht irgendetwas – will, dass ich das noch in time hinkriege. Ich meine: Erst geht mein Zweitlaptop kaputt, dieses Mal offensichtlich endgültig. Dann die Scheiße mit meinem Ladekabel für mein Uralt-Netbook. Und jetzt, nachdem ich für das Kabel Ersatz bekommen habe, ist das Internet weg. Einfach weg. Heute morgen. Der absolute Burner. Vor allem, da es nur bei mir so ist. Die Mitbewohner können fröhlich surfen, aber bei mir passiert überhaupt nichts.

Und das ist es nun also. Ich hab’s gecheckt, du Schicksal, du. Man muss mich offensichtlich von solcherlei Ablenkungen trennen, damit ich den Arsch hoch kriege. Aus dem gleichen Grund sind jetzt wohl auch die Kopfhörer für meinen mp3-Player im Arsch. Deshalb werde ich auch gar nicht versuchen, das zu reparieren, bevor ich nicht mit meiner Arbeit fertig bin. Schon okay, ihr himmlischen Kräfte. OKAY!!!

Ansonsten habe ich nicht die schlechtesten Voraussetzungen. Ich muss diesen Monat nur noch einmal arbeiten gehen und Essen hab ich tatsächlich für die nächsten vier Wochen vorrätig. Man höre und staune. Ich muss also im Grunde bis Ende März nur einmal die Wohnung verlassen und will einfach mal sehen, ob das auch machbar ist. Ich vergrabe mich, abgeschottet von der Welt, und bin GANZ WISSENSCHAFTLERIN, die WISSENSCHAFTLICHE DINGE schreibt, weil sie an einer GOTTVERDAMMTEN UNIVERSITÄT studiert und irgendwann auch mal FERTIG WERDEN will.

Und deshalb nehme ich diese erzwungene Internetpause an. Das hier schreibe ich übrigens gerade mit dem Laptop meines Mitbewohners, der so langsam ist, dass er beim Surfen fast rückwärts durch die Zeit reist. Also der Laptop, nicht der Mitbewohner. Eine Lösung nur für diese kleine Meldung, nicht mehr.

Bis dahin euch alles Gute und bis April. Vielleicht melde ich mich zwischendurch und schalte wenigstens Kommentare frei, aber vielleicht lasse ich es auch. Den Göttern stellt man sich nicht in den Weg.

Jetzt hoffe ich nur, dass sie mir nicht auch noch meine Playstation kaputt machen. Damit will ich nämlich jetzt zum Einschlafen einen Film sehen. Aber das mach ich wirklich nur zum Einschlafen. Den ganzen Tag Filme kucken tue ich schon lange nicht mehr, also keine Panik. Es ist nur zum Schlafen.

Ich hoffe, sie haben Erbarmen. Das Ding war scheißteuer.

Wenn du den Schmerz ein wenig lindern willst, freue ich mich über eine kleine Spende via Paypal in Form einer Tasse Kaffee. Nur brauche ich in diesem Fall Schnaps, aber das ist hoffentlich auch ok.

Ich hätte es besser wissen müssen!

Ich präsentiere: Das laut meinem Mitbewohner Dümmste, was ich je von mir gegeben habe, vom letzten Mittwochabend:

Ich: „Heeey, Jungs, ich hab grad schon Sachen für meine Geburtstagsparty gekauft, auch nen Kasten Bier, der steht in der Küche… äh… und ich wollt nur sagen: Es wär geil, wenn der Sonntag auch noch da wäre, ne.“

Mitbewohner Dave (kuckt verdattert, fängt dann an zu grinsen): „Nein.“

Ich: „Nein?“

Mitbewohner Dave: „Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass in diesem Haushalt ein Kasten Bier eine halbe Woche stehen bleibt! Ich versichere dir, am Sonntag steht da ein voller Kasten, eher sogar zwei oder drei, aber erwarte bitte nicht, dass es der selbe ist!“

Ich (piepsig): „Oh… okay.“

Mitbewohner Dave: „Mittwoch bis Sonntag einen Kasten Bier unberührt lassen… ich bitte dich!“

Ich: „Okay, war blöd.“

Mitbewohner Dave: „JA!“

Ich zog mich zurück unter dem dröhnenden Gelächter des Mitbewohners und ein paar seiner Freunde, die zum Kartenspielen gekommen waren. Als Mitbewohner David von einer kleinen Reise wieder kam, war das fast die erste Geschichte, die ihm erzählt wurde. Damit habe ich definitiv den Award für den Facepalm der Woche überreicht bekommen und, wie ich inzwischen einsehe, auch sehr verdient.

Wenn dir das gefallen hat und du mich ein bisschen unterstützen willst, lasse ich mich gerne via Paypal zu einer Tasse Kaffee einladen. Ich trinke zwar keinen Kaffee, aber das muss ja niemand wissen.