„Trotzdem frohe Weihnachten“…

… lautete die Bildunterschrift eines Fotos, das mein Onkel eines Heiligabends von mir schoss und am 1. Weihnachtstag per Email an alle Verwandte, Freunde und Bekannte schickte. Dank des unfreundlichen Blitzes und der späten Stunde sah meine Haut darauf aus wie eine fettige Marslandschaft.  Über die halbgeschlossenen Augen, die mich aussehen ließen wie einen zugekifften Hippie, meine derangierte Frisur und das debile Grinsen reden wir besser gar nicht erst.

 

Ich habe sehr geweint. Mein Onkel fands lustig.

 

Naja.

 

In diesem Sinne: Lasst euch heute nicht allzu sehr ärgern. Frohe Weihnachten. Trotzdem.

Beispielbild
Beispielbild, erschreckend nah an der Realität.

Wenn ihr diese Geschichte genauso todtraurig findet wie ich, dürft ihr mir gerne eine Tasse Kaffee spenden, um den Schmerz zu lindern. Ich weiß nicht, ob ihr euch danach besser fühlen werdet, ich aber auf jeden Fall.